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Die Schildkröte

2026-07-24T11:06:00+02:00
Foto: GZaltauskaite

Straßentheater | Eintritt frei | Kein Kartenverkauf

Schnallen Sie sich an, denn es wird langsam!

Ist das überhaupt möglich, nichts zu tun? Denn man tut immer etwas, auch wenn man gar nichts tut. Und wie schwer ist es eigentlich, nichts zu tun? Es ist schwieriger als etwas zu tun, das ist sicher. Bevor man Zeit hat, nichts zu tun, gibt es immer noch etwas zu tun. Aber so kommt man nie dazu, nichts zu tun. Man kann ruhig sagen: Nichts zu tun ist harte Arbeit.

„Die Schildkröte“ ist die sagenhafte Show des einmaligen Straßenkünstlers Pieter Post über die ungeheure Wichtigkeit des Nichtstuns. In seiner gesamten Länge verfolgt das Stück nichts weiter als den Weg einer Schildkröte bis zu ihrem finalen Sprung …

The Turtle is the fabulous show by the unique street artist Pieter Post about the tremendous importance of doing nothing. Throughout its entire length, the play follows nothing more than the path of a turtle to its final leap …

Bühne, Regie, Spiel Pieter Post

Dauer: 30 Minuten
Ort: Getränkefeinkost Magdeburg, Warschauer Straße 20
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Bande originale

2026-07-24T11:06:25+02:00
Foto: Dorothée Thébert Filliger

Zwischen Pathos und fragilen Klängen entsteht ein zärtliches Manifest des Zusammenlebens.

Old Masters ist ein Schweizer Kollektiv, das große Kunstformen mit einfachen Mitteln und feinem Humor neu befragt. Nach Malerei und Skulptur widmen sie sich nun der Musik. Ausgangspunkt ist eine Komposition von Nicholas Stücklin, die das Hören selbst zur szenischen Erfahrung macht: ein gemeinsames Lauschen, begleitet von Übertiteln und reduzierten lebenden Bildern. Auf der Bühne erscheint ein seltsames Kollektiv – zugleich letzte Überlebende nach einer Apokalypse und frühe Vorfahren einer neuen Gemeinschaft.

Am Samstag, den 30.05., laden wir Sie bereits um 18:00 Uhr zur feierlichen Eröffnung unseres Internationalen Figurentheater-Festivals blickwechsel ins Schauspielhaus Magdeburg (Kammer 1) ein. Daran schließt sich um 19:00 Uhr die Vorstellung Bande originale von den Old Masters an.

Old Masters is a Swiss collective that revisits major art forms with simple means and subtle humor. A shared listening experience where pathos and fragile sounds meet in a tender manifesto of togetherness.

On Saturday 30 May, we invite you to join us at 6:00 pm before the performance for the festival’s grand opening.

Originalmusik Nicholas Stücklin • Text, Regie, Bühnenbild, Kostüme, Darsteller Sarah André, Marius Schaffter und Jérôme Stünzi • Lichtgestaltung Joana Oliveira • Künstlerische Mitarbeit Anne Delahaye • Externe Beratung Nicholas Stücklin und Joana Oliveira • Verwaltung Laure Chapel – Pâquis production • Vertrieb Tristan Barani • Produktionsleitung Jessica Vaucher • Koproduktion Le Grütli, Genf und Arsenic – Centre d’art scénique contemporain, Lausanne

Gefördert von Pro Helvetia – Fondation suisse pour la culture, Organe genevois de répartition de la Loterie romande, Fondation Leenards, SSA Bourse de composition musicale, Fonds d’encouragement pour l’emploi des intermittents genevois, Corodis, République et Canton de Genève.

Dauer: 70 Minuten
Ort: Schauspielhaus Magdeburg, Kammer 1,  Otto-von-Guericke-Straße 64
Sprache: ohne Lautsprache, deutsche Übertitel / without spoken language, German subtitles

Das Festival wird unterstützt durch:

Das tapfere Schneiderlein

2026-07-24T11:06:48+02:00
Foto: Lentos-Fotografie

Freibad-Ticket gilt für Vorstellung | Kein Kartenverkauf

Das berühmte Märchen über einen furchtlosen Schneider mit Handpuppen und Musik in einer mobilen Guckkastenbühne – im Freibad.

„Sieben auf einen Streich!“ Mit dieser großen Behauptung beginnt das Abenteuer des tapferen Schneiderleins. Riesen, Einhörner und königliche Prüfungen lassen nicht lange auf sich warten. Gespielt wird in einer besonderen Guckkastenbühne, gebaut in einen Anhänger und randvoll mit Handpuppen, Musik und Spielfreude. Und das zur schönsten Sommerzeit natürlich – im Freibad Süd.

Hinweis: Im „blickwechsel“-Programmheft steht noch das Carl-Miller-Bad als Ort. Da das Bad aber aus technischen Gründen erst Anfang Juni öffnet, finden die Vorstellungen jetzt im Freibad Süd statt.

„Seven in one blow!“ – and the adventure begins. Giants, a unicorn and royal trials await the clever tailor. A lively fairy-tale adventure – performed open air at the public swimming pool.

Spiel Christian Sengewald • Dramaturgie Eli Wasserscheid • Regie Matthias Thieme • Musik teleskopmusik • Puppenbau Lili Laube • Kostüm Jasmin Schlüter

Dauer: 45 Minuten
Ort: Freibad Süd, Kirschweg, 39120 Magdeburg
Sprache: Deutsch / German
Hinweis: Nur der Schwimmbad-Eintritt ist zu zahlen!

Das Festival wird unterstützt durch:

Dinopera

2026-07-24T11:07:11+02:00
Foto: KHWOSHCH group

Ein tragischer Stoff mit einer Prise Humor, Puppenspiel in einer Miniatur-Barockbühne und einem Libretto in vier Sprachen.

Wie groß ist eigentlich der Stimmumfang eines Brontosaurus? Erleben Sie die erstaunlichen musikalischen Fähigkeiten urzeitlicher Kreaturen, von den ersten Organismen bis zu den majestätischen Dinos auf einer kleinen, aber luxuriösen Barocktheaterbühne. In der Puppenoper „DINOPERA“ besingen Triceratops, Archaeopterix und Co. die Tragödie ihres eigenen Aussterbens und sensibilisieren uns dabei für die Vergänglichkeit allen Lebens. Die KHWOSHCH group verbindet Traditionen des tschechischen Puppenspiels mit deutscher Oper und experimenteller Musik.

A tragic tale with a touch of humour, a puppet show performed on a miniature Baroque stage, and a libretto in four languages. In the puppet opera „DINOPERA“, Triceratops, Archaeopterix and co. sing of the tragedy of their own extinction.

Konzept und Spiel Frieda Gawenda, Daria Gosteva, Mathias Baresel und Josef Havelka

Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der DAMU Prag.

Dauer: 45 Minuten
Ort: Puppentheater, Kleine Bühne
Sprachen: Tschechisch, Deutsch, Englisch, Russisch / Czech, German, English, Russian

Das Festival wird unterstützt durch:

Die Brüder Löwenherz

2026-07-24T11:21:43+02:00

Regie Jule Kracht • Bühne und Kostüme Christian Robert Müller • Puppen Peter Lutz, Christian Robert Müller • Dramaturgie Moritz von Schurer • Theaterpädagogik Marlen Geisler • Spiel Paul Hentze, Leonhard Schubert, Jana Weichelt, Freda Winter, Christine Zeides

Premiere 26.04.2025: „Es gibt Dinge, die man tun muss, auch wenn sie gefährlich sind. Sonst ist man kein Mensch, sondern nur ein Häufchen Dreck“, sagte Jonathan.

Die zeitlose Geschichte zweier Brüder, deren Geschwisterliebe größer ist als der Tod: Jonathan und Karl treffen sich im fantastischen Land Nangijala wieder, wo ewig Frühling ist. Doch die Idylle trügt. Auf der anderen Seite der Berge, im Heckenrosental, treibt der Tyrann Tengil mit seinen finsteren Soldaten sein Unwesen. Bald ist auch das Kirschtal bedroht und Jonathan und Karl stehen vor einer schwierigen Entscheidung: Sie müssen Nangijala von Tengil und seinen dunklen Mächten befreien.

Mit Puppen und Musik widmet sich die Regisseurin Jule Kracht dem 1973 erschienenen Kinderbuchklassiker von Astrid Lindgren, einer Geschichte von Mut und Verrat, Liebe und Tod, von Angst und Freiheit und dem Kampf zwischen Gut und Böse.

Kostenloser Workshop vor und/oder nach dem Theaterbesuch inkl. Begleitmaterial (Kartenset) u. a. zum Schwerpunkt Trauer.

Anmeldung an marlen.geisler@ptheater.magdeburg.de

Nachbarn

2026-07-24T11:08:01+02:00
Foto: Viktoria Kühne

Eine laute Elefantenfamilie und ein Nashorn als Nachbarn – kann das gut gehen?

Zwei Gärten grenzen aneinander. In dem einen umsorgt das Nashorn seine Pflanzen und genießt sanftes Vogelgezwitscher – herrlich! Die Elefantenfamilie nebenan feiert genau jetzt ein Fest und schmeißt den Grill an. Trööööt! Peng! Und so beginnt eine Kette von Ereignissen, die bald eskalieren …

Eine fahrbare Rahmenbühne zeigt in Leonhard Schuberts Inszenierung immer beide Seiten der Medaille. Endet meine persönliche Freiheit am Gartenzaun? Und wie geht das eigentlich, gute Nachbarschaft?

A noisy elephant family and a rhinoceros as neighbours – can that work out? A mobile platform always shows both sides of the coin. Does my personal freedom end at the garden fence?

Regie Leonhard Schubert • Bühne Florian Kräuter • Puppen Barbara und Günter Weinhold • Musik Richard Barborka • Kostüm Juliane Kühn • Dramaturgie Sofie Neu • Theaterpädagogik Marlen Geisler • Spiel Paul Hentze, Svea Schiedung, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier

Dauer: 35 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Kleine Bühne
Sprache: Wenig deutsche Lautsprache / Little spoken German

Das Festival wird unterstützt durch:

Nachbarn

2026-07-24T11:22:46+02:00

 

Regie Leonhard Schubert • Bühne Florian Kräuter • Puppen Barbara und Günter Weinhold • Musik Richard Barborka • Kostüm Juliane Kühn • Dramaturgie Sofie Neu • Theaterpädagogik Marlen Geisler • Spiel Paul Hentze, Svea Schiedung, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier

Uraufführung 19.10.2024: Zwei Gärten grenzen aneinander, getrennt von einem Zaun. In dem einen umsorgt das Nashorn seine Pflanzen und genießt Wind und sanftes Vogelgezwitscher – herrlich! Die bunte Elefantenfamilie nebenan feiert genau jetzt ein lustiges Fest und schmeißt den Grill an. Trööööt! Peng! Da kann man vor Freude ruhig mal eine Rakete zünden. Und so beginnt eine Kette von Ereignissen, die bald eskalieren, denn: Jede Handlung auf der einen Seite hat einen Effekt auf die andere Seite.

Eine fahrbare Rahmenbühne zeigt in Leonhard Schuberts Inszenierung für die Allerkleinsten immer beide Seiten der Medaille. Die fein animierten Figuren erzählen ohne Lautsprache von Fragen, die alle angehen: Endet meine persönliche Freiheit am Gartenzaun? Und wie geht das eigentlich, gute Nachbarschaft?

Kostenloser Workshop vor und/oder nach dem Theaterbesuch inkl. Begleitmaterial • Schwerpunkt Auf gute Nachbarschaft – ein forschendes Spiel mit Materialien

Kartenset – zur theaterpädagogischen Vor- und Nachbereitung >

Die Frau von früher

2026-07-24T11:09:03+02:00

Regie Leonhard Schubert • Bühne und Kostüm Jonathan Gentilhomme • Puppen Magdalena Roth • Musik Annalena Buchholz, Pedro Querido Dramaturgie Anna-Maria Polke • Spiel Richard Barborka, Freda Winter

Das ganze Leben der Familie ist in 70 Kisten verpackt, die Möbel sind schon auf dem Weg ins neue Zuhause – alles ist bereit für den Neuanfang. Für einen Neuanfang in weiter Ferne. Sohn Andi verbringt den letzten Abend mit seiner Freundin, die Eltern bleiben mit letzten Vorbereitungen beschäftigt daheim. Dann klingelt es an der Tür. Es ist Romy Vogtländer. Sie stellt sich als Jugendliebe des Vaters vor. Nach 24 Jahren steht sie da und fordert, dass er einlöst, was er ihr damals versprochen hat. Die scheinbar heile Welt der Familie gerät ins Wanken und am nächsten Morgen ist nichts mehr so, wie es war.

Mit Handpuppen und Live-Musik erzählt Regisseur Leonhard Schubert > über die großen Versprechen der Liebe und deren Wirkkraft.

Hier geht es zum PROBENTAGEBUCH > der Inszenierung.

Die Inszenierung feierte am 26.05.2022 Premiere.

Das schönste Land der Welt

2026-07-24T11:09:28+02:00
Fotos: Jonathan Gentilhomme

Miniaturtheater in einem Container über Deutschland, DDR und BRD.

Ein Container wird zur Bühne. Darin entfaltet sich eine Reise in die Zeit um 1990, Jahre voller Umbrüche, Hoffnungen und neuer Fragen. Persönliche Erinnerungen und Geschichten verweben sich mit Texten des Magdeburger Autors Ronald M. Schernikau. So entsteht ein vielstimmiger Blick auf Vergangenheit und Gegenwart. Ein Theatererlebnis in Stahl an der Kaffeetafel.

A shipping container becomes a stage. Inside, a journey unfolds to the year 1990 – a time of upheaval and hope. Personal memories meet texts by Magdeburg writer Ronald M. Schernikau, creating a polyphonic reflection on past and present.

Regie Leonhard Schubert • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Musik und Sounddesign  Bernhard Range • Dramaturgie Miriam Locker • Technischer Support Richard Barborka • Spiel alternierend Luisa Grüning, Linda Mattern, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier, Freda Winter, Richard Barborka, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern, Leonhard Schubert, Kaspar Weith

Gefördert von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.

Dauer: 40 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Kiesplatz
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Wilde Reise durch die Nacht

2026-07-24T11:10:07+02:00

Regie Nis Søgaard • Konzept Ensemble Bühne Florian Kräuter • Video-Animation/Spezialeffekte Krauss & Feigl • Dramaturgie Stephanie Preuß • Spiel Florian Kräuter, Lennart Morgenstern, Freda Winter

In der Nacht seines Todes ist Gustave Doré allein – geblieben sind ihm nur seine zahllosen Illustrationen. Also beginnt er zu blättern und entspinnt um seine Werke ein aufregendes Abenteuer, in dessen Mittel­punkt er selbst steht. Bei sechs scheinbar unlösbaren Aufgaben muss er eine Jung­frau befreien, sich selbst begegnen und einen Zahn des schrecklichsten aller Ungeheuer ziehen.

Ein wilder Trip zwischen Live-­Hörspiel, Pro­jektionen und Schattenspiel quer durch das zeichnerische Universum Gustave Dorés.

In the night of his death, Gustave Doré is alone – only his countless illustrations are left to him. So, he begins to create a jaw-dropping adventure out of his imposing work and places himself as the main actor: Suddenly, he is a twelve-year-old again and finds himself in the face of death. If Gustave is able to solve six seemingly unsolvable tasks, the Grim Reaper will pack up his scythe again. A wild journey begins!

Die Mischung aus Live-Hörspiel, Schattenspiel und Videoprojektion ist eine Aufforderung ans Publikum, das eigene Kopfkino in Gang zu setzen. Und das funktioniert auf atemberaubende Weise …
Volksstimme
„Man kann das Universum nicht zeichnen, es ist zu groß“. Bei dieser mit Bravo-Rufen bedachten Premiere bekommt man jedoch zumindest eine Ahnung davon.
Kathrin Singer

Die Spielzeit wird unterstützt durch:
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