Archiv

Die kleine Hexe

2026-07-24T11:19:50+02:00

Regie Karin Eppler • Bühne und Puppenbau Simon Buchegger • Dramaturgie Miriam Locker • Regieassistenz Maximilian Hoffmann • Theaterpädagogik Nadine Tiedge • Spiel Paul Hentze, Svea Schiedung, Leonhard Schubert

Eine Hexe, die erst 127 Jahre alt ist?! Die darf natürlich noch nicht mit den großen Hexen die Walpurgisnacht auf dem Blocksberg feiern! Sie versucht es trotzdem. Ach, hätte sie mal besser auf ihren schlauen Raben Abraxas gehört – denn jetzt wird sie bestraft und steht vor einer schweren Prüfung: Sie muss beweisen, dass sie eine gute Hexe ist … Aber wie gut oder wie böse soll eine gute Hexe sein?

Pünktlich zur Walpurgisnacht kommt Otfried Preußlers zeitlose Kinderbuchfigur zu uns ins Puppentheater geflogen und zaubert nicht nur Wind und Buttermilch, sondern auch die Frage: Wie geht eine Gemeinschaft mit Einzelnen um? Und was bedeutet es, mutig zu sein, wenn man aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden soll?

Die Inszenierung feierte am 26.04.2026 Premiere.

Der Sandmann

2026-07-24T10:34:37+02:00

Choreografie Jörg Mannes • Puppenregie und -bau Frank Soehnle • Bühne Thomas Rupert • Kostüm Louise Flanagan •  Dramaturgie Ulrike Schröder, Moritz von Schurer • Assistenz Puppenspiel Viktoria Kasprik • Puppenspiel Florian Kräuter, Freda Winter, Anna Wiesemeier sowie die Studierenden der HfS „Ernst Busch“ Liquid Nestler, Katharina Stoll, Julius Warmuth • Tanz Ballettensemble des Theaters Magdeburg

Nathanael fühlt sich seit seiner Kindheit von einer unheimlichen Figur namens Sandmann verfolgt, dem er auch die Schuld am Tod seines Vaters gibt. Jahre später trifft Nathanael auf den Wetterglashändler Giuseppe Coppola, den er für den Sandmann zu halten beginnt. Als er sich in Olympia, die mysteriöse Tochter seines Professors verliebt und feststellen muss, dass sie eine mechanische Puppe ist, die Coppola gebaut hat, verliert er zunehmend den Verstand.

E. T. A. Hofmann schuf Anfang des 19. Jahrhunderts einen fantastischen Kosmos: Ausgehend von der englischen Schauerliteratur und den frühromantischen Märchen entstanden Geschichten voller menschlicher Abgründe, unheimlicher Begegnungen und angsteinflößender Erfindungen. In ihnen bricht sich die Kehrseite der Aufklärung mit ihrem Wissensdrang, ihrer Rationalität und ihrem Positivismus gewaltig Bahn.

Jörg Mannes, Ballettdirektor am Theater Magdeburg, taucht in seiner Adaption gemeinsam mit Puppenspieler*innen und Tänzer*innen tief in die Welt der Albträume und Traumata hinein. Wenn unbelebte Alltagsgegenstände und mechanische Puppen plötzlich lebendig werden, entsteht neben der tänzerischen Illusion eine irritierende zweite Wirklichkeit.

Die Inszenierung feierte am 25.04.2026 Uraufführung.

Hinweis: Karten sind nur über das Theater Magdeburg erhältlich. Hier Termine erfahren und Tickets bestellen.

Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville

2026-07-24T11:20:10+02:00

Regie, Schattenbilder und Lichtdesign Peter Müller • Bühne und Puppen Christian Werdin • Kostüm Julia Bosch • Musik Richard Barborka • Dramaturgie Sofie Neu • Regieassistenz Maximilian Hoffmann • Theaterpädagogik Nadine Tiedge • Spiel Richard Barborka, Florian Kräuter, Kaspar Weith

Der Wind heult übers Moor. Das Licht einer Kerze erscheint am Fenster des Anwesens der Familie Baskerville. Als der alte Sir Charles tot im Moor aufgefunden wird und neben ihm am Tatort die Fußspuren eines riesigen Hundes, geht bei den Menschen die Angst vor einer alten Legende um. In der Dunkelheit treibt sich angeblich ein riesiger Höllenhund herum. Er soll es auf die Mitglieder der Familie Baskerville abgesehen haben – vermeintlich aus Rache für die Verbrechen einer ihrer Vorfahren.

Ein Fall für ein Team, das nicht an Gruselgeschichten glaubt – den berühmten Detektiv Sherlock Holmes und seinen Freund Dr. Watson. Denn liegt nicht viel eher nahe, dass jemand den jungen Sir Henry verängstigen und um sein Erbe bringen will?

Mit Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville erschafft das Team um Peter Müller ein cineastisches Schattentheaterstück. Die bekannte Sherlock Holmes Grusel-Geschichte um einen geisterhaften Hund ist wie geschaffen für atmosphärische Schattenbilder.

Die Inszenierung feierte am 21.02.2026 Premiere.

Die Weihnachtsgans Auguste

2026-07-24T10:38:03+02:00

Regie Julia Brettschneider • Bühne und Kostüm Julia Bosch • Puppen Lili Laube • Musik Matthias Bernhold • Dramaturgie Miriam Locker • Theaterpädagogik Marlen Geisler • Spiel Paul Hentze, Svea Schiedung, Kaspar Weith, Anna Wiesemeier

Wer in der DDR aufwuchs, kam an dieser Kindergeschichte nicht vorbei. Heute ist Die Weihnachtsgans Auguste Kult.

Luitpold Löwenhaupt, Ehemann und Vater, ist ein echtes Familienoberhaupt – um seine Bedürfnisse dreht sich der Familienalltag. Sein Wunsch zu Weihnachten ist der fette Braten auf dem Teller und deswegen kauft er im November eine lebende Gans. Schon bald schließt Sohnemann Peterle die Gans in sein Herz, tauft sie Auguste und lässt sie vom Keller ins Kinderzimmer umziehen. Je näher Weihnachten rückt, desto größer werden die Konflikte. Denn Auguste ist für Peterle längst zur Freundin geworden und Freundinnen isst man nicht! Selbst als Mutter Mathilde leise gegen die Tötung des Tieres protestiert, kämpft der Patriarch weiter um das, was ihm selbstredend zuzustehen scheint: seinen Braten.

Die Weihnachtsgans Auguste, geschrieben 1946 von dem Dramatiker Friedrich Wolf, ist zeitlos: Damals wie heute sind Tiere viel mehr als Nahrungsquellen oder Material für Mäntel und Bettdecken. Zum ersten Mal zu Gast am Puppentheater Magdeburg stellt Regisseurin Julia Brettschneider in ihrer Inszenierung die gewitzte, schlagfertige Gans Auguste in den Mittelpunkt.

Die Inszenierung feierte am 22.11.2025 Premiere.

Kostenloser Workshop vor und/oder nach dem Theaterbesuch inkl. Begleitmaterial (Kartenset) zu den Schwerpunkten (kein) Benehmen am Tisch – ein lustiges Experiment 

Anmeldung an marlen.geisler@ptheater.magdeburg.de

Atlas of Sounds / Waldstille

2026-07-14T16:44:32+02:00
Foto: Ludomir Franczak

In der Begegnung von Figurensammlung und Gewächshaus entsteht ein lebendiges Archiv des Sammelns.

„Atlas of Sounds“ ist ein künstlerisch-wissenschaftliches Projekt und eine performative Arbeit, die auf einer sich ständig wandelnden Sammlung von Geschichten basiert, denen eine gemeinsame Perspektive zugrunde liegt – der Klang. In dieser eigens fürs Puppentheater Magdeburg konzipierten Arbeit verschränkt Franczak zwei Sammlungen miteinander: Puppen aus der Figurensammlung in der villa p. tauchen im Gruson-Gewächshaus auf und stellen Fragen zu Wissenspraktiken des 19. Jahrhunderts, dem kolonialen Forschungs- und Sammlungsdrang, der stereotypen Gestaltung von Puppen und unserer Beziehung zum Wald. Puppen treffen auf Palmen, der große Magdeburger Unternehmer Hermann Gruson auf Hänsel und Gretel und Klang- und Archivobjekte auf echte Kakteen.

Die Aufführung umfasst das Märchen „Hänsel und Gretel“, vorgelesen von Jean-Ulrick Désert (Tonaufnahme vom 18. Dezember 2001, Paris, FR). Jean-Ulrick Désert ist ein in Berlin lebender Künstler.

In this encounter, specially conceived for the Magdeburg Puppet Theatre, between the puppet collection and the greenhouse gives rise to a living archive of collecting and and its colonial roots.

The performance includes „Hansel und Gretel“ fairy tale read by Jean-Ulrick Désert (18 December 2001 audio recording, Paris FR. Jean-Ulrick Désert is an artist based in Berlin.

Konzeption und Spiel Ludomir Franczak • Produktion Outside Eye, Sofie Neu

Dauer: 75 Minuten
Ort: Gruson-Gewächshäuser, Schönebecker Straße 129b
Sprachen: Deutsch, Englisch / German, English

Das Festival wird unterstützt durch:

Pesadilla

2026-07-24T10:38:35+02:00
Foto: Manuela Giusto

Konfrontation zwischen einem Mann und seinem imaginären Alter Ego: einem riesigen Panda.

Pesadilla, als beste belgische Zirkusproduktion 2017 nominiert, erzählt von der Zerbrechlichkeit eines Mannes, der zwischen Schlaflosigkeit und Narkolepsie hin- und hergerissen ist, in einer traumähnlichen Realität, in der das Seltsame und das Burleske miteinander flirten und sich auf eine Grenze zubewegen, an der grotesker Humor und eine sanfte Melancholie denselben Raum teilen.

Somewhere between dance, circus and mask theatre – the confrontation between a man and his imaginary alter ego: a giant panda.

Regie, Konzept und Choreographie Piergiorgio Milano • Darstellung Piergiorgio Milano, Nicola Cisternino • Künstlerische Beratung Elsa Dourdet, Florent Hamon • Lichtdesign Simone Fini • Musik Florent Hamon • Licht- und Tontechnik Luca Carbone • Produktion Fondazione Musica per Roma

Koproduzenten und Partner: Festival Torino Danza, Turin (IT); Les Halles du Schaerbeek, Brüssel (BE); ERT – Fondazione Emilia Romagna Teatro, Modena (IT); Teatro della Caduta, Turin (IT)
Mit freundlicher Unterstützung von Fédération Wallonie–Bruxelles; Le Prato Pôle National des Arts du Cirque, Lille (FR); Progetto Corpi e Visioni – Teatro Asioli di Correggio, Reggio Emilia (IT); Espace Périphérique – Parc de la Villette, Paris (FR); Fondazione Piemonte dal Vivo, Turin (IT); FLIC Circus School, Turin (IT); Kilowatt Festival, Sansepolcro (IT); Anghiari Dance Hub, Anghiari (IT); Centre International de Création des Arts du Cirque – Espace Catastrophe, Brüssel (BE); Le Garage 29, Brüssel (BE)

Dauer: 55 Minuten
Ort: Schauspielhaus, K1, Otto-von-Guericke-Str. 64
Sprache: Ohne Lautsprache / Without spoken language

Das Festival wird unterstützt durch:

Gastspiel: Tanz der Tiere

2026-07-24T10:39:08+02:00

Regie Daniel Wagner • Bühne Benjamin Seeberger, Nando Seeberger, Frederik Seeberger, Stefan Kügel • Puppen Dorothee Löffler • Spiel Benjamin Seeberger, Nando Seeberger • Figur Manni Marie Wagner • Künstlerische Mitarbeit Anna Wagner-Fregin

Fuchs, Hase, Waschbär und Eichhörnchen finden eines Tages ein altes Autowrack in ihrem Wald. Es ist ein himmelblauer Trabbi, der das Leben der vier ungleichen Freunde schlagartig verändert. Als auch noch der Wolf und ein kleiner Mann im Mond auftauchen, beginnt ein irrwitziges Abenteuer. Ein Stück über das Miteinander und den globalen Wandel, der auch die Tierwelt vor neue Herausforderungen stellt.

Die Tierkomödie vom Theater Kuckucksheim feierte 2024 seine Premiere – und begeisterte sowohl Kinder als auch Erwachsene.

Gastspiel: Ein Stück vom Mond

2026-07-24T10:39:57+02:00

Regie Karoline Hoffmann • Regieassistenz Leonie Motter • Ausstattung und Kostüm Caroline Pflüger • Musik Niklas Kraft • Spiel Emilia Giertler, Martin Karl

Zwei Konstrukteur*innen träumen von einem strahlenden Himmelskörper. Wie bloß ein Gestirn erschaffen ohne Material? Und wenn Material vorhanden ist – wie es in Form bringen oder transformieren? Sie taumeln zwischen Anziehung und Abstoßung, tüfteln, hadern und scheitern. Doch das Wunder ist nur einen Wimpernschlag entfernt …

Mit Rauch, Licht, ein bisschen Magie und wenig Sprache beginnt ein Tanz der Elemente, ein Eintauchen in die kosmische Welt und ihre Besonderheiten.

Die Produktion «Ein Stück vom Mond» von Das Weite Theater feierte im April 2025 in Berlin ihre Premiere.

Gastspiel: Geister – Was machen die Toten?

2026-07-24T10:40:39+02:00

Regie Esther Steinbrecher • Dramaturgie Janne Weinrup • Ausstattung Claudia Engel • Bühnenbau Heiko Lehmann • Ausstattungsassistenz Nina Stammer • Choreografisches Coaching Astrid Endruweit • Musikalische Leitung Hannes Schindler • Spiel Claudia Engel, Hannes Schindler

Unsere letzte Reise – wo geht die eigentlich hin? Was erwartet uns nach dem Leben? Hierüber pendelt die Menschheit in einem Kosmos schier uferloser Vorstellungen: Himmel oder Hölle, Seelenwanderung oder Spukgespenst, Nirvana oder einfach nur das große Nichts? Was machen die Toten eigentlich? Die ganze Ewigkeit lang? Fragen wir sie doch einfach selbst!

Verankert in einer höchst rätselhaften Zwischenwelt schweben in dieser Inszenierung die Geister der Verblichenen in einer Art Transitbereich vom Hüben zum Drüben, sozusagen im letzten Gasthaus vor der Ewigkeit, mehr oder weniger bereit für eine Kontaktaufnahme. Dabei tragen all diese Geister ihre Geschichten und Erinnerungen aus dem Diesseits sowie große Erwartungen an das Jenseits in sich und nach außen.

Manche krachend traurig, andere zum Heulen lustig, einige stinkend erlogen und alle unbedingt wert, noch einmal gehört, gesehen, gefühlt und gefeiert zu werden. Nach und nach verweben sich die Fragmente aus eindrücklichen Bildern, Texten und musikalischen Einwürfen schließlich in eine spekulative Saga über Leben und Tod und das große Danach.

Ein Gastspiel von flunker produktionen aus dem brandenburgischen Dahme/Mark, das mit Mitteln vom Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kultur des Landes Brandenburg sowie dem Landkreis Teltow-Fläming gefördert wurde.

Ein surreales Vexierspiel … mit sehr viel Spielfreude … eine echte Empfehlung

MDR Kultur

Gastspiel: Ginger Bread House

2026-07-24T10:42:32+02:00

Regie Łukasz Kos • Spiel, Musik, Ausstattung Stefanie Oberhoff, Henry Sargeant, Samira Wenzel, Stefan Wenzel • Sounddesign  Alan Boorman • Produktionsleitung Melina Gerstemann • Stratosphärenflug Ilan Raphael

Die einen nennen es „Quatsch“ (Leipziger Volkszeitung) oder „Nonsens“ (Ludwigsburger Kreiszeitung), die anderen sitzen verzaubert davor und sagen: Was für eine Freiheit!

Gräfin-Mutter Stefanie Oberhoff, der britische Performer Henry Sargeant alias Mr. Vast und die Leipziger Theaterhasardeure Wenzel & Wenzel machen es Hänsel und Gretel gleich und wagen sich gemeinsam in den tiefen Wald. Kein Weg weit und breit, ab und zu ein Brotkrumen, und in der Mitte wächst das Lebkuchenhaus. Bis das am Ende fertig wird, ist gar nichts sicher: nicht, was passiert, die Spieler*innen nicht voreinander und das Publikum nicht vor Zahnseide.

Exquisites Puppenspiel, musikalische Ausflüge und eine echte Wahl zwischen Quatsch und Grandiosität.

Gastspiel von Stefanie Oberhoff (Stuttgart), Henry Sargeant (Leipzig) und Lehmann & Wenzel (Leipzig) in Koproduktion mit dem Figurentheaterzentrum Westflügel Leipzig.

Die Spielzeit wird unterstützt durch:
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