Festival

Sabotage

2026-04-09T11:55:45+02:00
Foto: tillmannbeckerphotography

Poetisch-absurde Metapher über Manipulation, Abhängigkeit und die Frage, wie frei unser vermeintlich freier Wille wirklich ist.

Wer zieht die Fäden – und wer glaubt nur, frei zu handeln? In „Sabotage“ begegnen Tänzer und lebensgroße Puppen einem raffinierten System aus Schnüren und Umlenkrollen. In diesem absurden Machtsystem verschwimmen Manipulation und Freiheit, Realität und Schein.

Ohne Worte entsteht durch präzise Bewegung eine poetische und zugleich humorvolle Metapher über Abhängigkeit, Kontrolle und menschlichen Eigensinn.

Precise animation meets dance perfection. Sabotage takes a forgiving, humorous and dramatic look at human nature: who is manipulating whom?

Konzept und Choreographie Sara Angius • Konzept, Dramaturgie, Figurenkonzept und -bau, Bühnenbild Johanna Ehlert • Darstellung Sara Angius, Vittoria Franchina, Joshua Haines, Stefano Roveda • Lichtdesign Tommaso Contu • Projektleitung Dominic Mangione

Koproduzenten und Partner: Kulturhaus Steinfurth (DE), Steinfurth; Eisfabrik Hannover, Hannover (DE); Blick Théâtre, Toulouse (FR); Puppentheater Halle, Halle (DE); MWK Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Hannover (DE); Stiftung Niedersachsen, Hannover (DE); SBK Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Braunschweig (DE); Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Hannover (DE); Kulturbüro der Stadt Braunschweig, Braunschweig (DE); Die Braunschweigische Stiftung, Braunschweig (DE); Lessingtheater, Wolfenbüttel (DE); Jahrmarkttheater, Bostelwiebek (DE)
Mit freundlicher Hilfe von TANZKOOP, Braunschweig (DE); Landesverband Freie Darstellende Künste in Niedersachsen e.V., Hannover (DE); Theater Fadenschein, Braunschweig (DE); Festival Danse Èlargie, Paris (FR).

Dauer: 50 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Saal (Große Bühne)
Sprache: Ohne Lautsprache / Without words

Das Festival wird unterstützt durch:

Die Schildkröte

2026-04-09T10:22:36+02:00
Foto: GZaltauskaite

Straßentheater | Eintritt frei | Kein Kartenverkauf

Schnallen Sie sich an, denn es wird langsam!

Ist das überhaupt möglich, nichts zu tun? Denn man tut immer etwas, auch wenn man gar nichts tut. Und wie schwer ist es eigentlich, nichts zu tun? Es ist schwieriger als etwas zu tun, das ist sicher. Bevor man Zeit hat, nichts zu tun, gibt es immer noch etwas zu tun. Aber so kommt man nie dazu, nichts zu tun. Man kann ruhig sagen: Nichts zu tun ist harte Arbeit.

„Die Schildkröte“ ist die sagenhafte Show des einmaligen Straßenkünstlers Pieter Post über die ungeheure Wichtigkeit des Nichtstuns. In seiner gesamten Länge verfolgt das Stück nichts weiter als den Weg einer Schildkröte bis zu ihrem finalen Sprung …

The Turtle is the fabulous show by the unique street artist Pieter Post about the tremendous importance of doing nothing. Throughout its entire length, the play follows nothing more than the path of a turtle to its final leap …

Bühne, Regie, Spiel Pieter Post

Dauer: 30 Minuten
Ort: Getränkefeinkost Magdeburg, Warschauer Straße 20
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Bande originale

2026-04-09T12:07:05+02:00
Foto: Dorothée Thébert Filliger

Zwischen Pathos und fragilen Klängen entsteht ein zärtliches Manifest des Zusammenlebens.

Old Masters ist ein Schweizer Kollektiv, das große Kunstformen mit einfachen Mitteln und feinem Humor neu befragt. Nach Malerei und Skulptur widmen sie sich nun der Musik. Ausgangspunkt ist eine Komposition von Nicholas Stücklin, die das Hören selbst zur szenischen Erfahrung macht: ein gemeinsames Lauschen, begleitet von Übertiteln und reduzierten lebenden Bildern. Auf der Bühne erscheint ein seltsames Kollektiv – zugleich letzte Überlebende nach einer Apokalypse und frühe Vorfahren einer neuen Gemeinschaft.

Old Masters is a Swiss collective that revisits major art forms with simple means and subtle humor. A shared listening experience where pathos and fragile sounds meet in a tender manifesto of togetherness.

Originalmusik Nicholas Stücklin • Text, Regie, Bühnenbild, Kostüme, Darsteller Sarah André, Marius Schaffter und Jérôme Stünzi • Lichtgestaltung Joana Oliveira • Künstlerische Mitarbeit Anne Delahaye • Externe Beratung Nicholas Stücklin und Joana Oliveira • Verwaltung Laure Chapel – Pâquis production • Vertrieb Tristan Barani • Produktionsleitung Jessica Vaucher • Koproduktion Le Grütli, Genf und Arsenic – Centre d’art scénique contemporain, Lausanne

Gefördert von Pro Helvetia – Fondation suisse pour la culture, Organe genevois de répartition de la Loterie romande, Fondation Leenards, SSA Bourse de composition musicale, Fonds d’encouragement pour l’emploi des intermittents genevois, Corodis, République et Canton de Genève.

Dauer: 70 Minuten
Ort: Schauspielhaus Magdeburg, Kammer 1,  Otto-von-Guericke-Straße 64
Sprache: ohne Lautsprache, deutsche Übertitel / without spoken language, German subtitles

Das Festival wird unterstützt durch:

Das tapfere Schneiderlein

2026-04-09T12:10:04+02:00
Foto: Lentos-Fotografie

Freibad-Ticket gilt für Vorstellung | Kein Kartenverkauf

Das berühmte Märchen über einen furchtlosen Schneider mit Handpuppen und Musik in einer mobilen Guckkastenbühne – im Freibad.

„Sieben auf einen Streich!“ Mit dieser großen Behauptung beginnt das Abenteuer des tapferen Schneiderleins. Riesen, Einhörner und königliche Prüfungen lassen nicht lange auf sich warten. Gespielt wird in einer besonderen Guckkastenbühne, gebaut in einen Anhänger und randvoll mit Handpuppen, Musik und Spielfreude. Und das zur schönsten Sommerzeit natürlich – im Carl-Miller-Bad.

„Seven in one blow!“ – and the adventure begins. Giants, a unicorn and royal trials await the clever tailor. A lively fairy-tale adventure – performed open air at the public swimming pool.

Spiel Christian Sengewald • Dramaturgie Eli Wasserscheid • Regie Matthias Thieme • Musik teleskopmusik • Puppenbau Lili Laube • Kostüm Jasmin Schlüter

Dauer: 45 Minuten
Ort: Carl-Miller-Bad, Carl-Miller-Straße, Magdeburg
Sprache: Deutsch / German
Hinweis: Nur der Schwimmbad-Eintritt ist zu zahlen!

Das Festival wird unterstützt durch:

Dinopera

2026-04-09T12:11:24+02:00
Foto: KHWOSHCH group

Ein tragischer Stoff mit einer Prise Humor, Puppenspiel in einer Miniatur-Barockbühne und einem Libretto in vier Sprachen.

Wie groß ist eigentlich der Stimmumfang eines Brontosaurus? Erleben Sie die erstaunlichen musikalischen Fähigkeiten urzeitlicher Kreaturen, von den ersten Organismen bis zu den majestätischen Dinos auf einer kleinen, aber luxuriösen Barocktheaterbühne. In der Puppenoper „DINOPERA“ besingen Triceratops, Archaeopterix und Co. die Tragödie ihres eigenen Aussterbens und sensibilisieren uns dabei für die Vergänglichkeit allen Lebens. Die KHWOSHCH group verbindet Traditionen des tschechischen Puppenspiels mit deutscher Oper und experimenteller Musik.

A tragic tale with a touch of humour, a puppet show performed on a miniature Baroque stage, and a libretto in four languages. In the puppet opera „DINOPERA“, Triceratops, Archaeopterix and co. sing of the tragedy of their own extinction.

Konzept und Spiel Frieda Gawenda, Daria Gosteva, Mathias Baresel und Josef Havelka

Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der DAMU Prag.

Dauer: 45 Minuten
Ort: Puppentheater, Kleine Bühne
Sprachen: Tschechisch, Deutsch, Englisch, Russisch / Czech, German, English, Russian

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Nachbarn

2026-04-09T12:13:25+02:00
Foto: Viktoria Kühne

Eine laute Elefantenfamilie und ein Nashorn als Nachbarn – kann das gut gehen?

Zwei Gärten grenzen aneinander. In dem einen umsorgt das Nashorn seine Pflanzen und genießt sanftes Vogelgezwitscher – herrlich! Die Elefantenfamilie nebenan feiert genau jetzt ein Fest und schmeißt den Grill an. Trööööt! Peng! Und so beginnt eine Kette von Ereignissen, die bald eskalieren …

Eine fahrbare Rahmenbühne zeigt in Leonhard Schuberts Inszenierung immer beide Seiten der Medaille. Endet meine persönliche Freiheit am Gartenzaun? Und wie geht das eigentlich, gute Nachbarschaft?

A noisy elephant family and a rhinoceros as neighbours – can that work out? A mobile platform always shows both sides of the coin. Does my personal freedom end at the garden fence?

Regie Leonhard Schubert • Bühne Florian Kräuter • Puppen Barbara und Günter Weinhold • Musik Richard Barborka • Kostüm Juliane Kühn • Dramaturgie Sofie Neu • Theaterpädagogik Marlen Geisler • Spiel Paul Hentze, Svea Schiedung, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier

Dauer: 35 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Kleine Bühne
Sprache: Wenig deutsche Lautsprache / Little spoken German

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Familien-Workshop

2026-04-07T11:50:07+02:00
Foto: Nadine Tiedge

Es gibt sie überall und dann und wann tauchen sie auf, vor unseren Augen, wenn wir träumen oder in der Dunkelheit. Gemeint sind seltsame, sonderbare, nicht begreifbare Wesen. In einem bunten, spaßigen Workshop suchen wir gemeinsam genau diese Kreaturen und verwandeln eine einfache, weiße Maske aus Papier in skurrile Wesen der Fantasie. Und wenn wir sie gefunden haben, gibt es auch für uns kein Halten mehr. Wir verwandeln uns in diese kunterbunten Seltsamkeiten und erobern in einer Parade durch das Puppentheater, durch den Garten und ums Haus die ganze Welt.

Leitung • Nadine Tiedge

Dauer: 120 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Workshopraum
Sprache: Deutsch

Das Festival wird unterstützt durch:

Das schönste Land der Welt

2026-04-09T12:15:28+02:00
Fotos: Jonathan Gentilhomme

Miniaturtheater in einem Container über Deutschland, DDR und BRD.

Ein Container wird zur Bühne. Darin entfaltet sich eine Reise in die Zeit um 1990, Jahre voller Umbrüche, Hoffnungen und neuer Fragen. Persönliche Erinnerungen und Geschichten verweben sich mit Texten des Magdeburger Autors Ronald M. Schernikau. So entsteht ein vielstimmiger Blick auf Vergangenheit und Gegenwart. Ein Theatererlebnis in Stahl an der Kaffeetafel.

A shipping container becomes a stage. Inside, a journey unfolds to the year 1990 – a time of upheaval and hope. Personal memories meet texts by Magdeburg writer Ronald M. Schernikau, creating a polyphonic reflection on past and present.

Regie Leonhard Schubert • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Musik und Sounddesign  Bernhard Range • Dramaturgie Miriam Locker • Technischer Support Richard Barborka • Spiel alternierend Luisa Grüning, Linda Mattern, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier, Freda Winter, Richard Barborka, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern, Leonhard Schubert, Kaspar Weith

Gefördert von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.

Dauer: 40 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Kiesplatz
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Frieden und Krieg und ich

2026-04-09T13:55:54+02:00
Fotos: Viktoria Kühne

Drei Forschende auf der Suche nach Antworten in einer Stückentwicklung mit Objekten, Bausteinen und Puppen zu dringenden Themen unserer Zeit.

Wer hat Macht über wen und warum? Was bedeutet Krieg, ab wann ist Frieden? Ausgangspunkt dieser Inszenierung sind biografische Geschichten der beteiligten Künstler*innen und Gespräche mit Kindern über ihre Gedanken, Ängste und Hoffnungen. Puppenspiel, Objekte und Musik übersetzen diese Perspektiven in eindrucksvolle Bilder und Geschichten. Zwischen Spiel und Nachdenken entsteht ein Theatererlebnis über uns alle in einer komplizierten Welt.

Who holds power – and why? What is war, and when does peace begin? Inspired by personal stories of the artists and conversations with children, puppetry, objects and music transform these questions into striking images about living together in a complicated world.

Regie Ania Michaelis • Bühne Christian Sasse • Kostüme Juliane Kühn • Musik Richard Barborka • Puppen Julia Styrie • Dramaturgie Miriam Locker • Theaterpädagogik Marlen Geisler • Spiel Richard Barborka, Christian Sengewald, Freda Winter

Dauer: 45 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Kleine Bühne
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Le Grand Tour

2026-04-09T12:21:18+02:00
Fotos: Viktoria Kühne

Ein wilder Ritt auf dem Rücken eines Nashorns durch das 18. Jahrhundert!

Es geht mitten hinein in die Welt des wohl größen wahnsinnigsten Projekts der Aufklärung: die allumfassende Enzyklopädie von Diderot. In einem Reigen aus skurrilen Nummern mit Fundstücken, Papiertheater-Sets, Live-Kameras und Nasenflöte entfaltet sich die Lebensgeschichte eines berühmten indischen Panzernashorns. „Jungfer Clara“ genannt, tourte es über Jahrmärkte und Königshöfe und fand als Wundertier auch Einzug in die Enzyklopädie.

Was erzählt uns Claras Schicksal über Wahrheiten, Wissensdrang und -aneignung sowie den menschlichen Umgang mit anderen Tieren?

Through a series of whimsical acts featuring found objects, paper theatre sets, live cameras and a nose flute, the life story of a famous Indian rhinoceros that toured Europe in the 18th century unfolds.

Regie Nis Søgaard • Idee, Bühne, Ausstattung Florian Kräuter • Videokonzept Richard Barborka • Videobearbeitung Linda Mattern • Musik Richard Barborka, Andres Böhmer • Dramaturgie Sofie Neu • Theaterpädagogik Nadine Tiedge • Spiel Florian Kräuter, Richard Barborka

Dauer: 80 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Kleine Bühne
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Die Spielzeit wird unterstützt durch:
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