ab 10 Jahren

Boîte crânienne (dt.: Schädel)

2026-04-29T23:27:06+02:00
Foto: Ger Spendel

Vier Figuren in einem Wohnhaus und ihre Sehnsüchte als visuell beeindruckendes Puppen- und Maskenspiel.

In einer großen schwarzen Kiste ziehen Ausschnitte aus dem Leben vorbei. Nacheinander erscheinen vier Figuren in ihren jeweiligen vier Wänden. In dieser Einsamkeit offenbaren sich Träume und Extravaganzen … Die Tristesse des Alltags explodiert in einem poetischen Feuerwerk. Ein visuelles Stück ohne Lautsprache, in dem sich Puppen und Masken vermischen, um unseren tiefsten Fantasien Gestalt zu verleihen. Hier gibt es keine außergewöhnlichen Abenteuer, nur kleine, unbedeutende Schicksale, die die Lust wecken, sich selbst zu feiern.

Four characters in a residential building and their longings, presented as a visually striking puppet and mask show.

Konzeption, Spiel und Puppenführung Céline Dumont und Pollux Serneels • Puppenbau Céline Dumont • Lichtgestaltung Gabrielle Guy • Musik Zoé Lacroix • Bühnenbild Céline Dumont und Pollux Serneels • Künstlerische Mitarbeit Isabelle Darras • Grafik Nina Neuray und Camille Van Hoof • Vertrieb Mademoiselle Jeanne-Anne Hautem, Annaïg Bouguet, Cassandre Prieux

Eine Produktion von La Corneille bleue • Eine Koproduktion von Latitude 50 – Pôle des arts du cirque et de la rue, Le Vilar, dem Centre culturel du Brabant wallon, dem Centre culturel Wolubilis und dem Festival international des Arts de la rue de Chassepierre.

Mit Unterstützung der Föderation Wallonie-Brüssel. Mit Unterstützung von Le Pied en Coulisses, La Roseraie, Le Vaisseau, dem Kulturzentrum René Magritte, dem CC Het Gasthuis, dem Tof Théâtre und dem Théâtre des 4 mains.

Dauer: 45 Minuten
Ort: Salbker Wasserturm, Alt Salbke 111E
Sprache: Ohne Lautsprache / Withoud words

Das Festival wird unterstützt durch:

Die Schildkröte

2026-04-29T23:33:52+02:00
Foto: GZaltauskaite

Straßentheater | Eintritt frei | Kein Kartenverkauf

Schnallen Sie sich an, denn es wird langsam!

Ist das überhaupt möglich, nichts zu tun? Denn man tut immer etwas, auch wenn man gar nichts tut. Und wie schwer ist es eigentlich, nichts zu tun? Es ist schwieriger als etwas zu tun, das ist sicher. Bevor man Zeit hat, nichts zu tun, gibt es immer noch etwas zu tun. Aber so kommt man nie dazu, nichts zu tun. Man kann ruhig sagen: Nichts zu tun ist harte Arbeit.

„Die Schildkröte“ ist die sagenhafte Show des einmaligen Straßenkünstlers Pieter Post über die ungeheure Wichtigkeit des Nichtstuns. In seiner gesamten Länge verfolgt das Stück nichts weiter als den Weg einer Schildkröte bis zu ihrem finalen Sprung …

The Turtle is the fabulous show by the unique street artist Pieter Post about the tremendous importance of doing nothing. Throughout its entire length, the play follows nothing more than the path of a turtle to its final leap …

Bühne, Regie, Spiel Pieter Post

Dauer: 30 Minuten
Ort: Getränkefeinkost Magdeburg, Warschauer Straße 20
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Dinopera

2026-04-29T23:35:57+02:00
Foto: KHWOSHCH group

Ein tragischer Stoff mit einer Prise Humor, Puppenspiel in einer Miniatur-Barockbühne und einem Libretto in vier Sprachen.

Wie groß ist eigentlich der Stimmumfang eines Brontosaurus? Erleben Sie die erstaunlichen musikalischen Fähigkeiten urzeitlicher Kreaturen, von den ersten Organismen bis zu den majestätischen Dinos auf einer kleinen, aber luxuriösen Barocktheaterbühne. In der Puppenoper „DINOPERA“ besingen Triceratops, Archaeopterix und Co. die Tragödie ihres eigenen Aussterbens und sensibilisieren uns dabei für die Vergänglichkeit allen Lebens. Die KHWOSHCH group verbindet Traditionen des tschechischen Puppenspiels mit deutscher Oper und experimenteller Musik.

A tragic tale with a touch of humour, a puppet show performed on a miniature Baroque stage, and a libretto in four languages. In the puppet opera „DINOPERA“, Triceratops, Archaeopterix and co. sing of the tragedy of their own extinction.

Konzept und Spiel Frieda Gawenda, Daria Gosteva, Mathias Baresel und Josef Havelka

Gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds und der DAMU Prag.

Dauer: 45 Minuten
Ort: Puppentheater, Kleine Bühne
Sprachen: Tschechisch, Deutsch, Englisch, Russisch / Czech, German, English, Russian

Das Festival wird unterstützt durch:

Was das Nashorn sah, als …

2026-04-01T17:45:47+02:00

Regie Leonhard Schubert • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Puppen united puppets • Musik Bernhard Range • Dramaturgie Miriam Locker • Theaterpädagogik Marlen Geisler Spiel Lennart Morgenstern, Jana Weichelt, Kaspar Weith, Freda Winter

Was das Nashorn sah, als es auf die andere Seite des Zauns schaute

Ein Zoo steht auf einem Berg. Hier leben die Paviane, die Mufflons, das Murmeltiermädchen und noch ein paar andere. Es geht ihnen gut, Aussicht und Essen sind prima und sie fühlen sich nützlich. Dann kommt ein neuer Bewohner, ein Bär aus Sibirien, und stellt unangenehme Fragen: Wieso riecht es so komisch? Wohin sind die Vögel verschwunden? Warum steht auf der anderen Seite des Zauns ein Schornstein? Und woran ist das Nashorn aus Bengalen gestorben, das vor dem Winter noch Mit-Zoo-Bewohner war? Pavian, Mufflon, Murmeltiermädchen lavieren zwischen Schweigen, Abwinken und Ermahnung, der eine mehr, die andere weniger. Warum muss man Dingen immer auf den Grund gehen? Kann es nicht ewig so weitergehen, wie immer: Fressen, Schlafen und Erwartungen erfüllen?

Ein Puppentheater-Stück für Kinder zur Auseinandersetzung mit der Frage: „Wo schau ich hin, wenn auf der anderen Seite des Zauns grauenvolles Unrecht geschieht?“

Die Inszenierung feierte am 28.01.2023 Premiere.

Wir sind uns bewusst darüber, dass manche Stückinhalte Gefühle auslösen können,
z.B. Überforderung, Traurigkeit, Verletzung.

Das Stück WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE hat als Ausgangspunkt einen Zoo, den es wirklich gab, in einem Gefängnis, das es wirklich gab. Das Gefängnis hieß Konzentrationslager Buchenwald.
Sie werden Texte hören, in denen es um Gewalt geht, die KZ-Häftlingen angetan wurde und es wird über den Krematoriums-Schornstein gesprochen.

Bitte passen Sie auf sich auf!

Kostenloser Workshop vor und/oder nach dem Theaterbesuch inkl. Begleitmaterial zum Schwerpunkt Haltung zeigen – Bin ich Bär oder Pavian?

Achtung: VERBINDLICHES NACHGESPRÄCH mit den Darsteller*innen, der Theaterpädagogik und/oder Dramaturgie im Anschluss an die Vorstellung (ca. 35 Minuten)

Schreibstation im Glasgang: Was ich dir noch sagen wollte (hier könnt ihr eure Gedanken, Wünsche, Fragen an die Tiere aufschreiben)

Anmeldung an marlen.geisler@ptheater.magdeburg.de
weitere Informationen unter Theaterpädagogische Angebote

Scrooge – Eine Geistergeschichte zum …

2025-10-07T13:45:00+02:00

Regie Pierre Schäfer • Bühne Josef Schmidt • Puppen Peter Lutz • Spiel Richard Barborka, Lennart Morgenstern

Scrooge – Eine Geistergeschichte zum Weihnachtsfest

Es ist die wohlbekannte Geschichte von der wundersamen Wandlung des hartherzi­gen Menschenfeindes Ebenezer Scrooge in der Heiligen Nacht. Der grantige Geizhals wird von drei Geistern heimgesucht, die ihm schließlich dazu verhelfen, sein Leben zu verändern. Charles Dickens hat mit der Ge­schichte um Ebenezer Scrooge eine zeitlos unterhaltende Parabel geschaffen, die an den wahren Wert menschlicher Tugend erinnert.

Zwei Spieler entführen uns mit 15 Tischma­rionetten und sieben detailverliebten Raum­bühnen ins England des 19. Jahrhunderts.

The night of the catharsis: Ebenezer Scrooge on his legendary ghost ride through time, back to the last Christmas holidays and into the future – where the old Scrooge doesn’t seem to be present anymore. A ravishingly played captivating story with a gorgeous décor.

Scrooge- eine Geistergeschichte zum Weihnachtsfest
Die weltberühmte Weihnachtsgeschichte hat so Herz erwärmend noch niemand auf eine Puppenbühne gebracht. Chapeau!
Volksstimme
Die Spielzeit wird unterstützt durch:
Nach oben