ab 16 Jahren

Gewählt ist gewählt, und jetzt, liebes Orakel?

2026-07-13T11:45:23+02:00

Konzept Miriam Locker • Spiel Jana Weichelt, Anna Wiesemeier, Freda Winter • Expert*innen für gesellschaftliche Gegenwärtigkeiten • Maik Hattenhorst, Julia Skopnik, Sarah Thäger

Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt und niemand weiß, wie die Zukunft der Menschen im Bundesland aussehen wird.

Vielleicht kann das Orakel einen Blick ins Kommende werfen!

Drei Monate vor der Wahl wurde ein dreistimmiges Orakel befragt. Was wird werden? Wer hat was zu erwarten? Was wird möglich sein und was nicht? Die Antworten des Orakels wurden aufgezeichnet und sicher verwahrt.

Sechs Tage nach der Landtagswahl werden die Antworten öffentlich gemacht. Hat das Orakel recht behalten oder hat es sich geirrt? Es wird mit seinen Vorhersagen konfrontiert und wenn es sein muss, zur Verantwortung gezogen. Und was ist die Realität, mit der wir die Vorhersagen abgleichen? Sind Expert*innen für gesellschaftliche Gegenwärtigkeiten anwesend und können einordnen?

Wir nehmen den „roten Faden“ wieder auf, der durchs Puppentheater läuft. Diesmal mit einem okkulten Abend, an dem Prophezeiungen und Puppen der politischen Wirklichkeit begegnen.

Termin: 12. September 2026, 20:00 Uhr, Saal

Das schönste Land der Welt

2026-07-22T14:04:48+02:00

Regie Leonhard Schubert • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Musik und Sounddesign  Bernhard Range • Dramaturgie Miriam Locker • Technischer Support Richard Barborka • Spiel alternierend Luisa Grüning, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier, Freda Winter, Richard Barborka, Florian Kräuter, Leonhard Schubert, Kaspar Weith

In regelmäßigen Abständen wird ein Schiffscontainer an verschiedenen Stellen der Stadt auftauchen, sechs Meter lang, zwei Meter breit und drei Meter hoch. Wie ein Fremdkörper mit Charme wird er plötzlich mitten in Magdeburg stehen und Menschen, die zufällig vorübergehen, oder auch denen, die von dem geheimnisvollen Ort gehört haben und gezielt kommen, die Möglichkeit für ein anderes Theater-Erlebnis bieten. Unsere Gäste im Stahlbehälter werden sich auf eine Reise begeben, nach Deutschland, in die DDR und in die Welt ihrer Träume und Wünsche aus der Zeit um 1990, als jener Prozess stattfand, der gemeinhin als Wiedervereinigung bezeichnet wird.

Inspiriert ist die Theaterreise von Leben und Arbeit des Dichters Ronald M. Schernikau, der 1960 in Magdeburg geboren wurde und 1991 in Berlin starb.

Rosa statt Grau

2026-07-24T11:30:22+02:00

Szenische Einrichtung Miriam Locker, Freda Winter • Ausstattung Sven Nahrstedt • Spiel Freda Winter

2019, war es genau 100 Jahre her, dass Rosa Luxemburg 47-jährig ermordet wurde. Was macht diese Autorin, Theoretikerin, Politikerin, Frau so besonders? Welche, der von ihr verhandelten Fragen sind heute noch relevant?

Im 1920er Jahre-Raum der Figurenspielsammlung erweitert ROSA STATT GRAU das Programm der kleinen, aber feinen Abendstückchen in der villa p. In szenisch-spielerischen Fragmenten mit Material nähert sich eine Puppenspielerin einer der spannendsten, faszinierendsten politischen Denkerinnen des 19./20. Jahrhunderts.

„Damals glaubte ich fest, dass »das Leben«, das »richtige Leben« irgendwo weit ist, dort über die Dächer hinweg. Seitdem reise ich ihm nach, aber es versteckt sich immer hinter irgendwelchen Dächern.“ (Rosa Luxemburg)

Die Welt der Fabeln und Märchen

2026-07-22T16:20:36+02:00

Mit dem Beginn der Spielzeit 25/26 gründete sich der Puppenspielclub III „Schon schön erwachsen“. Seit dem treffen sich die Mitglieder*innen jeden Mittwoch und experimentieren mit sich als Darsteller*innen auf unserer Probebühne.

In dieser Spielzeit taucht der Puppenspielclub in die Welt der Fabeln und Kunstmärchen.

Gemeinsam werden wir auf der Probebühne spielerische Forschungsarbeit betreiben, um herauszufinden, wie man mit den Mitteln des Figurentheaters eine ausgewählte Geschichte erzählen kann.

Neue Darsteller*innen sind willkommen! Alles kann und nichts muss.

Leitung: Theaterpädagogin und Schauspielpädagogin Nadine Tiedge

Premiere: 10.07.2027

Mitgliedsbeitrag: 50 € pro Spielzeit

Infos und Anmeldung: @Nadine Tiedge oder telefonisch unter 0391 540 33 22

Le Grand Tour

2026-04-06T21:02:48+02:00

Regie Nis Søgaard • Idee, Bühne, Ausstattung Florian Kräuter • Videokonzept Richard Barborka • Videobearbeitung Linda Mattern • Musik Richard Barborka, Andres Böhmer • Dramaturgie Sofie Neu • Theaterpädagogik Nadine Tiedge • Spiel Florian Kräuter, Richard Barborka

Mit zwei hemmungslos assoziierenden Philosophen reisen wir durch das 18. Jahrhundert: ein wilder Ritt auf dem Rücken eines Nashorns mitten hinein in die Welt des wohl größenwahnsinnigsten Projekts dieser aufklärerischen Zeit: die allumfassende Enzyklopädie von Diderot. In einem Reigen aus skurrilen Nummern mit Fundstücken, Papiertheater-Sets, Live-Kameras und Nasenflöte entfaltet sich die Lebensgeschichte eines berühmten indischen Panzernashorns. „Jungfer Clara“ genannt, tourte es über Jahrmärkte und Königshöfe und fand als Wundertier auch Einzug in die Enzyklopädie.

Was kann uns Claras Schicksal sagen über Wahrheiten, Wissensdrang und -aneignung sowie den menschlichen Umgang mit anderen Tieren, noch dazu aus einem wenig später kolonialisierten Land?

Die Inszenierung feierte am 21.03.2023 Uraufführung.

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ZWISCHEN VOYEURISMUS, UNTERHALTUNG & EXOTISIERUNG

Anmeldung an nadine.tiedge@ptheater.magdeburg.de
weitere Informationen unter Theaterpädagogische Angebote >

Die Spielzeit wird unterstützt durch:
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