ab 16 Jahren

One Man Show

2026-04-29T23:25:01+02:00
Foto: RosaQuistPhotography

Puppenspiel und Objekttheater treffen auf Barockgesang.

Zwei Frauen aus vergangenen Zeiten spielen in einer mitreißenden Mischung aus Objekttheater, Barockgesang und elektronischer Musik mit dem Thema Männlichkeit. Auf einem Dachboden voller Spielzeug hinterfragen sie Gegenstände, die Jungen zu „echten Männern“ machen. Große Posen, Zweifel und komische Momente wechseln sich ab, während das klassische Heldenideal langsam ins Wanken gerät.

Ein musikalischer Theaterabend über Männlichkeit, Selbstbild und große Gefühle.

Konzept, Gesang, Objektmanipulation, Schauspiel Linde Schinkel, Martine van Ditzhuyzen • Gitarre David Mackor • Lichtdesign Esther Love • Endregie Els Mondelaers • Komposition Strijbos & Van Rijswijk • Dramaturgische Beratung Menzo Kircz

Gefördert von Het Cultuurfonds, Gemeente Rotterdam, Norma Fonds.

Puppetry and object theatre meet powerful baroque singing. A musical theatre evening about masculinity, self-image and grand emotions.

Dauer: 60 Minuten
Ort: Schauspielhaus Magdeburg, Kammer 2
Sprache: Ohne Dialoge / Without Dialogue

Das Festival wird unterstützt durch:

Schnitzel of Love

2026-04-29T23:25:30+02:00
Foto: anubis-guckt

Abgedrehte Figurentheater-Performance über Liebeskummer.

Ein legendäres Stück Figurentheater der kongenialen Bildenden Künstlerin, Regisseurin und Figurenspielerin Stefanie Oberhoff, die damit ihre eigene Scheidung verarbeitete: Eine Frau lässt sich von einem leicht zerknitterten Anubis ein Stück Fleisch aus dem Bauch schneiden und näht sich daraus ein niedliches Schnitzelwesen. Im rauchheißen Öl einer Bratpfanne singt die Kreatur das Hohelied der Vorfreude auf ihre Reinkarnation. Um anschließend an die Bestie verfüttert zu werden.

Ein Fest der Gemeinschaft, und eine Inspiration, wie man Liebeskummer in positive Energie umwandelt.

A quirky puppet show about heartbreak. A celebration of community, and an inspiration on how to turn heartbreak into positive energy.

Konzept und Spiel Stefanie Oberhoff • Regie Robert Steijn

Dauer: 50 Minuten
Ort: Datsche, Karl-Schmidt-Straße 42
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Turn the P/AGE

2026-04-29T23:28:18+02:00
Foto: Mayra Wallraff

Eine poetische Untersuchung zwischen Wissenschaft, Objektstudie und Performance über das Altern, die Sichtbarkeit und die Transformation weiblicher Körper.

Was bedeutet es, als Frau zu altern – in einer Kultur, die Jugend zum Ideal erklärt? In einem Bühnenraum zwischen Labor, anatomischem Theater und Installation werden Körper, Modelle und Materialien selbst zu Spielpartnern. Zwischen Objektstudie, Bewegung und Klang entsteht eine poetische Untersuchung von Sichtbarkeit, Transformation und den Geschichten, die sich in Körper einschreiben.

A poetic exploration, blending science, object study and performance, of ageing, visibility and the transformation of female bodies.

Konzept und Performance Eva Meyer-Keller • Co-Kreation und Performance Lisa Densem, Claudia Splitt und Rhyannon Styles • Co-Kreation Laurie Young • Dramaturgische Kollaboration Irina Müller • Outside Eye Bettina Knaup • Assistenz Therese Kessler Agdler • Lichtdesign Annegret Schalke • Technische Leitung, Ton und Textaufnahmen Björn Stegmann • Musik Rico Lee • Kostüm Sara Wendt • Videobegleitung Andrea Keiz • Management und Produktion Giulia Messia • Produktion, PR und Distribution Nadia Heinsohn

Eine Produktion in Koproduktion mit Sophiensæle (Berlin) und PACT Zollverein (Essen).

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Dauer: 80 Minuten
Ort: Schauspielhaus Magdeburg, Kammer 2, Otto-von-Guericke-Straße 64
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Nach der Mauer. In der Kurve. Vor der Wahl.

2026-04-26T14:38:25+02:00

Gäste Louise Müller (Die Linke) und Jan Mohnhaupt (Autor) • Konzept Miriam Locker • Spiel Florian Kräuter, Leonhard Schubert und Jana Weichelt

Was hält uns zusammen, 35 Jahre nach der Wiedervereinigung und ein Jahr vor der Landtagswahl? Vielleicht ist es ja die Liebe? Die zum 1. FC Magdeburg zum Beispiel.

Sie geht tief, bewegt Massen, schafft Gemeinschaft. Ausgehend von dieser Fanliebe wird am Puppentheater ein vielschichtiges Bild gesellschaftlicher Gegenwart entworfen. Die Kurve, die Choreos, die Lieder, sie werden zur Projektionsfläche für Lebenswirklichkeiten im Osten und Zugehörigkeiten. Drei Puppenspieler*innen, ein Autor und eine Politikerin begeben sich auf eine performative Suche zwischen Bühne, Stadion und Wirklichkeit.

Mit Projektionen, Objekten und Musik möchte dieser Abend im November erzählen, was Demokratie und Liebe in Sachsen-Anhalt sein können, im Alltag, auf den Straßen und auf den Rängen.

Termine: 20. und 21. November 2025, jeweils 20:00 bis 21:00 Uhr, Kleine Bühne, Puppentheater

Guten Morgen, du Schöne

2026-05-12T20:42:15+02:00
Foto: Anna Kolata Fotografie

Das Puppentheater Halle befragt mit seiner neuen Arbeit (Premiere: 24.04.2026) Maxie Wanders Kultbuch neu.

Was bedeutet Heimat – und wer macht sie zu einem Ort der Geborgenheit? Lange waren es Frauen, die sie gestalteten: die „Daheimgebliebenen“, die „Heimchen am Herd“. Ein Bild, das bis heute nachwirkt. In der DDR war Gleichberechtigung gesetzlich verankert – doch bedeutete Vollbeschäftigung oft auch eine zweite Schicht zu Hause. Maxie Wander gab 1977 ostdeutschen Frauen eine Stimme. 50 Jahre später greift Regisseurin Claudia Luise Bose den Stoff neu auf und fragt: Wie geht es der Hälfte der Menschheit heute?

In 1977, Maxie Wander gave East German women a voice in Good Morning, Beautiful. Fifty years later, director Claudia Luise Bose revisits the material, asking: How is the „other half of humanity“ today?

Regie Claudia Luise Bose • Bühne und Kostüme Angela Baumgart • Dramaturgie Christoph Werner • Musik Marlena Kreßin • Regieassistenz Caroline Hain • Puppenbau Louise Nowitzki • Kostüm (Puppen) Sibylle Mittag • Requisite Verena Brink • Ausstattungsassistenz Ella Burkhard • Spiel Ines Heinrich-Frank, Luise Friederike Hennig und Franziska Rattay

Dauer: 130 Minuten (mit Pause)
Ort: Puppentheater, Saal (Große Bühne)
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Return of the Swamp

2026-04-29T23:32:50+02:00
Foto: Puppetmastaz

Zum Festivalabschluss präsentieren die legendären Berliner Puppetmastaz – eine Hip-Hop-Crew aus Handpuppen – ihr neues Album live und sorgen für ein fantastisches Finale.

Den Festivalabschluss übernehmen die Puppetmastaz – die legendäre Berliner Hip-Hop-Formation, die seit den 1990er Jahren ausschließlich aus Handpuppen besteht. Auf der Bühne rappen Maulwürfe, Vögel und andere Kreaturen mit großer Ernsthaftigkeit über die wichtigen Dinge des Lebens. Ihr neues Album stellen sie bei uns erstmals live vor. Zwischen Konzert, Puppenspiel und anarchischem Humor wird klar: Hip-Hop kann vieles sein. Zum Beispiel ein fantastisches Finale für ein Figurentheaterfestival.

The Puppetmastaz close the festival: the legendary Berlin hip-hop crew made entirely of hand puppets. Moles, birds and other creatures rap about life’s big questions. They present their brand-new album live for the first time! A wild and joyful finale for the festival.

Dauer: 90 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Saal (Große Bühne)
Sprache: Englisch / English

Das Festival wird unterstützt durch:

Bande originale

2026-05-19T11:47:05+02:00
Foto: Dorothée Thébert Filliger

Zwischen Pathos und fragilen Klängen entsteht ein zärtliches Manifest des Zusammenlebens.

Old Masters ist ein Schweizer Kollektiv, das große Kunstformen mit einfachen Mitteln und feinem Humor neu befragt. Nach Malerei und Skulptur widmen sie sich nun der Musik. Ausgangspunkt ist eine Komposition von Nicholas Stücklin, die das Hören selbst zur szenischen Erfahrung macht: ein gemeinsames Lauschen, begleitet von Übertiteln und reduzierten lebenden Bildern. Auf der Bühne erscheint ein seltsames Kollektiv – zugleich letzte Überlebende nach einer Apokalypse und frühe Vorfahren einer neuen Gemeinschaft.

Am Samstag, den 30.05., laden wir Sie bereits um 18:00 Uhr zur feierlichen Eröffnung unseres Internationalen Figurentheater-Festivals blickwechsel ins Schauspielhaus Magdeburg (Kammer 1) ein. Daran schließt sich um 19:00 Uhr die Vorstellung Bande originale von den Old Masters an.

Old Masters is a Swiss collective that revisits major art forms with simple means and subtle humor. A shared listening experience where pathos and fragile sounds meet in a tender manifesto of togetherness.

On Saturday 30 May, we invite you to join us at 6:00 pm before the performance for the festival’s grand opening.

Originalmusik Nicholas Stücklin • Text, Regie, Bühnenbild, Kostüme, Darsteller Sarah André, Marius Schaffter und Jérôme Stünzi • Lichtgestaltung Joana Oliveira • Künstlerische Mitarbeit Anne Delahaye • Externe Beratung Nicholas Stücklin und Joana Oliveira • Verwaltung Laure Chapel – Pâquis production • Vertrieb Tristan Barani • Produktionsleitung Jessica Vaucher • Koproduktion Le Grütli, Genf und Arsenic – Centre d’art scénique contemporain, Lausanne

Gefördert von Pro Helvetia – Fondation suisse pour la culture, Organe genevois de répartition de la Loterie romande, Fondation Leenards, SSA Bourse de composition musicale, Fonds d’encouragement pour l’emploi des intermittents genevois, Corodis, République et Canton de Genève.

Dauer: 70 Minuten
Ort: Schauspielhaus Magdeburg, Kammer 1,  Otto-von-Guericke-Straße 64
Sprache: ohne Lautsprache, deutsche Übertitel / without spoken language, German subtitles

Das Festival wird unterstützt durch:

Die Frau von früher

2025-11-08T14:40:47+01:00

Regie Leonhard Schubert • Bühne und Kostüm Jonathan Gentilhomme • Puppen Magdalena Roth • Musik Annalena Buchholz, Pedro Querido Dramaturgie Anna-Maria Polke • Spiel Richard Barborka, Freda Winter

Das ganze Leben der Familie ist in 70 Kisten verpackt, die Möbel sind schon auf dem Weg ins neue Zuhause – alles ist bereit für den Neuanfang. Für einen Neuanfang in weiter Ferne. Sohn Andi verbringt den letzten Abend mit seiner Freundin, die Eltern bleiben mit letzten Vorbereitungen beschäftigt daheim. Dann klingelt es an der Tür. Es ist Romy Vogtländer. Sie stellt sich als Jugendliebe des Vaters vor. Nach 24 Jahren steht sie da und fordert, dass er einlöst, was er ihr damals versprochen hat. Die scheinbar heile Welt der Familie gerät ins Wanken und am nächsten Morgen ist nichts mehr so, wie es war.

Mit Handpuppen und Live-Musik erzählt Regisseur Leonhard Schubert > über die großen Versprechen der Liebe und deren Wirkkraft.

Hier geht es zum PROBENTAGEBUCH > der Inszenierung.

Die Inszenierung feierte am 26.05.2022 Premiere.

Das schönste Land der Welt

2026-04-06T20:58:16+02:00

Regie Leonhard Schubert • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Musik und Sounddesign  Bernhard Range • Dramaturgie Miriam Locker • Technischer Support Richard Barborka • Spiel alternierend Luisa Grüning, Linda Mattern, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier, Freda Winter, Richard Barborka, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern, Leonhard Schubert, Kaspar Weith

In regelmäßigen Abständen wird ein Schiffscontainer an verschiedenen Stellen der Stadt auftauchen, sechs Meter lang, zwei Meter breit und drei Meter hoch. Wie ein Fremdkörper mit Charme wird er plötzlich mitten in Magdeburg stehen und Menschen, die zufällig vorübergehen, oder auch denen, die von dem geheimnisvollen Ort gehört haben und gezielt kommen, die Möglichkeit für ein anderes Theater-Erlebnis bieten. Unsere Gäste im Stahlbehälter werden sich auf eine Reise begeben, nach Deutschland, in die DDR und in die Welt ihrer Träume und Wünsche aus der Zeit um 1990, als jener Prozess stattfand, der gemeinhin als Wiedervereinigung bezeichnet wird.

Inspiriert ist die Theaterreise von Leben und Arbeit des Dichters Ronald M. Schernikau, der 1960 in Magdeburg geboren wurde und 1991 in Berlin starb.

Das schönste Land der Welt

2026-04-29T23:37:41+02:00
Fotos: Jonathan Gentilhomme

Miniaturtheater in einem Container über Deutschland, DDR und BRD.

Ein Container wird zur Bühne. Darin entfaltet sich eine Reise in die Zeit um 1990, Jahre voller Umbrüche, Hoffnungen und neuer Fragen. Persönliche Erinnerungen und Geschichten verweben sich mit Texten des Magdeburger Autors Ronald M. Schernikau. So entsteht ein vielstimmiger Blick auf Vergangenheit und Gegenwart. Ein Theatererlebnis in Stahl an der Kaffeetafel.

A shipping container becomes a stage. Inside, a journey unfolds to the year 1990 – a time of upheaval and hope. Personal memories meet texts by Magdeburg writer Ronald M. Schernikau, creating a polyphonic reflection on past and present.

Regie Leonhard Schubert • Ausstattung Jonathan Gentilhomme • Musik und Sounddesign  Bernhard Range • Dramaturgie Miriam Locker • Technischer Support Richard Barborka • Spiel alternierend Luisa Grüning, Linda Mattern, Jana Weichelt, Anna Wiesemeier, Freda Winter, Richard Barborka, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern, Leonhard Schubert, Kaspar Weith

Gefördert von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt.

Dauer: 40 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Kiesplatz
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Die Spielzeit wird unterstützt durch:
Nach oben