Festival

Boîte crânienne (dt.: Schädel)

2026-04-09T10:52:45+02:00
Foto: Ger Spendel

Vier Figuren in einem Wohnhaus und ihre Sehnsüchte als visuell beeindruckendes Puppen- und Maskenspiel.

In einer großen schwarzen Kiste ziehen Ausschnitte aus dem Leben vorbei. Nacheinander erscheinen vier Figuren in ihren jeweiligen vier Wänden. In dieser Einsamkeit offenbaren sich Träume und Extravaganzen … Die Tristesse des Alltags explodiert in einem poetischen Feuerwerk. Ein visuelles Stück ohne Lautsprache, in dem sich Puppen und Masken vermischen, um unseren tiefsten Fantasien Gestalt zu verleihen. Hier gibt es keine außergewöhnlichen Abenteuer, nur kleine, unbedeutende Schicksale, die die Lust wecken, sich selbst zu feiern.

Four characters in a residential building and their longings, presented as a visually striking puppet and mask show.

Konzeption, Spiel und Puppenführung Céline Dumont und Pollux Serneels • Puppenbau Céline Dumont • Lichtgestaltung Gabrielle Guy • Musik Zoé Lacroix • Bühnenbild Céline Dumont und Pollux Serneels • Künstlerische Mitarbeit Isabelle Darras • Grafik Nina Neuray und Camille Van Hoof • Vertrieb Mademoiselle Jeanne-Anne Hautem, Annaïg Bouguet, Cassandre Prieux

Eine Produktion von La Corneille bleue • Eine Koproduktion von Latitude 50 – Pôle des arts du cirque et de la rue, Le Vilar, dem Centre culturel du Brabant wallon, dem Centre culturel Wolubilis und dem Festival international des Arts de la rue de Chassepierre.

Mit Unterstützung der Föderation Wallonie-Brüssel. Mit Unterstützung von Le Pied en Coulisses, La Roseraie, Le Vaisseau, dem Kulturzentrum René Magritte, dem CC Het Gasthuis, dem Tof Théâtre und dem Théâtre des 4 mains.

Dauer: 45 Minuten
Ort: Salbker Wasserturm, Alt Salbke 111E
Sprache: Ohne Lautsprache / Withoud words

Das Festival wird unterstützt durch:

Von Borchert bis Bukowski – Vier Klappmaulszenen

2026-04-09T11:12:22+02:00
Foto: HDMK Stuttgart

Studierende aus dem dritten Jahr des Studiengangs Figurentheater der HMDK Stuttgart zeigen Szenen, die sie unter der Leitung von Stephanie Rinke im Szenenstudium „Klappmaulpuppe“ erarbeitet haben. Aufgrund der von den Studierenden selbst gebauten Puppen (betreut durch Mechtild Nienaber) wurden die unterschiedlichsten Szenen gefunden, geprobt und neu interpretiert.

Third-year students from the Puppetry programme at the HMDK Stuttgart are presenting scenes they have developed under the guidance of Stephanie Rinke as part of the ‚Klappmaulpuppe‘ scene workshop.

Regie Stephanie Rinke • Spiel Josepha Flemming, Mali Jafari, Elio Jaeger und Zina Strunz

Dauer: 60 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Saal (Große Bühne)
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Turn the P/AGE

2026-04-09T11:15:11+02:00
Foto: Mayra Wallraff

Eine poetische Untersuchung zwischen Wissenschaft, Objektstudie und Performance über das Altern, die Sichtbarkeit und die Transformation weiblicher Körper.

Was bedeutet es, als Frau zu altern – in einer Kultur, die Jugend zum Ideal erklärt? In einem Bühnenraum zwischen Labor, anatomischem Theater und Installation werden Körper, Modelle und Materialien selbst zu Spielpartnern. Zwischen Objektstudie, Bewegung und Klang entsteht eine poetische Untersuchung von Sichtbarkeit, Transformation und den Geschichten, die sich in Körper einschreiben.

A poetic exploration, blending science, object study and performance, of ageing, visibility and the transformation of female bodies.

Konzept und Performance Eva Meyer-Keller • Co-Kreation und Performance Lisa Densem, Claudia Splitt und Rhyannon Styles • Co-Kreation Laurie Young • Dramaturgische Kollaboration Irina Müller • Outside Eye Bettina Knaup • Assistenz Therese Kessler Agdler • Lichtdesign Annegret Schalke • Technische Leitung, Ton und Textaufnahmen Björn Stegmann • Musik Rico Lee • Kostüm Sara Wendt • Videobegleitung Andrea Keiz • Management und Produktion Giulia Messia • Produktion, PR und Distribution Nadia Heinsohn

Eine Produktion in Koproduktion mit Sophiensæle (Berlin) und PACT Zollverein (Essen).

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Dauer: 80 Minuten
Ort: Schauspielhaus Magdeburg, Kammer 2, Otto-von-Guericke-Straße 64
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Loops and Hoops

2026-04-09T11:17:08+02:00
Foto: Barbora Žentelová

Puppenspiel, Objekte und Multimedia zeichnen das vielstimmige Bild des Alltags in der Tschechoslowakei.

Rituale, Parolen, immer gleiche Bewegungen. Alltag im Rhythmus eines Systems. Mit Puppenspiel, Objekten und Multimedia entsteht ein Blick auf das Leben in der sozialistischen Tschechoslowakei. Nicht eine einzelne Geschichte steht im Mittelpunkt, sondern viele kleine Erfahrungen zwischen Anpassung und persönlicher Freiheit. So entfaltet sich eine eindrucksvolle Theaterreise durch Erinnerung, Geschichte und die Kreisläufe des Alltags.

Rituals, slogans and repeating movements shape everyday life in socialist Czechoslovakia. Combining puppetry, objects and multimedia, this performance explores small personal stories caught between conformity and freedom – a theatrical journey through memory and history.

Regie Jan Pichler, Dominik Migač, Marta Hermannová • Drehbuch Dominik Migač, Marta Hermannová, Jan Pichler • Dramaturgie Marta Hermannová, Dominik Migač • Bühnenbild Dominik Migač • Produktion Magdalena Krumplová • Fotos Barbora Žentelová • Spiel Dominik Migač, Marta Hermannová, Jan Pichler

Dauer: 45 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Probebühne
Sprache: Ohne Sprache / Without words

Das Festival wird unterstützt durch:

Szenenstudien: Profil und Vertiefung

2026-04-09T13:00:27+02:00
Quelle: Open Access Datenbank

Neun Student*innen präsentieren die Ergebnisse dreier sehr unterschiedlicher künstlerischer Untersuchungen.

Die szenische Arbeit der Werkschau „Mischform“ basiert auf dem Kultroman „Der Schaum der Tage“ von Boris Vian und verbindet verschiedene Spielweisen sowie Puppenformen zu einer bildgewaltigen Collage.

Die zweite Werkschau setzt sich mit Objekt- und Materialtheater auseinander: Im Zentrum stehen nicht Menschen, sondern Dinge – vertraut, alltäglich und doch voller verborgener Geschichten. Sie werden zu Akteurinnen, zu Trägerinnen von Erinnerungen, zu Erzählerinnen eigener Welten.

Die dritte Werkschau beschäftigt sich mit Erzählweisen, die mit und über den Körper funktionieren. In diesem Rahmen werden Praktiken des Physical Theatre mit den Vorerfahrungen aus den Disziplinen des Grundstudiums Puppenspiel verwoben, aus feministischer Perspektive weitergeführt und mit eigenen künstlerischen Anliegen verbunden.

Zwischen Material, Puppe, Maske, Raum, Objekt und Körper eröffnen sich neue Dimensionen des Spiels, der Manipulation und der Verkörperung.

Spiel Carolina Walker, Clara Ecke und Maria Vittoria (Mischform); Xeno Scholpp, Jannik Bursee und Akira Schroth (Material/Objekt); Lena Schilf, Line Hünken und Sarah Hohendahl (Physical); Leitung Katharina Kummer, Prof. Melanie Sowa

Dauer: 130 Minuten (mit Pausen)
Ort: Puppentheater Magdeburg, Saal (Große Bühne)
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

20 Liter O

2026-04-09T11:23:36+02:00
Foto: Marius Alsleben

Straßentheater | Eintritt frei | Kein Kartenverkauf

Ein Performer und 35 Plastikkanister suchen Gemeinsamkeiten und zeigen Gemeinschaften.

Durch ein „O“ werden Kanister zu Kanisterwesen und zum 7-stimmigen Chor. Die Figuren – die sich immer an der Grenze zwischen Figur und Nutzobjekt bewegen – verteilen sich im Umraum und bilden neue Klangstrukturen. Sind sie noch am Leben, wenn sie verstummen? Wer sind die Kanister, wenn sie wieder Kanister werden? Der zum Finale ausgespeite Inhalt könnte Aufschluss darüber geben.

Idee Marius Alsleben, Arnaud Grandjean • Konzept, Sound und Performance Marius Alsleben • Outside Eye Clara Palau Y Herrero • Dank an Ariel Doron, François Duconseille, Stephanie Rinke, Julika Mayer

Dauer: 20 Minuten
Ort: Getränkefeinkost, Warschauer Straße 20
Sprache: Ohne Worte / Without words

Das Festival wird unterstützt durch:

The Girl with the little Suitcase (dt.: Das Mädchen mit dem kleinen Koffer)

2026-04-09T11:31:03+02:00
Foto: Merlin Puppet Theatre

Puppenspiel und Schattentheater erzählen ohne Sprache eine poetische Geschichte über ein Mädchen, das sich mit Hilfe eines Koffers dem Leben und seinen Herausforderungen stellt.

Ein Mädchen mit einem Koffer reist durch fünf Geschichten. Es begegnet Ängsten, Herausforderungen und besonderen Momenten. Sein Koffer ist dabei stets an seiner Seite, als treuer Begleiter und Wundermaschine. Ohne Worte, mit Puppenspiel, Material- und Schattentheater entsteht eine Welt, in der Fantasie, Mut und Verletzlichkeit nebeneinanderstehen.

A girl with a suitcase travels through five stories. She encounters fears, challenges, and special moments. Through wordless storytelling, puppetry, object theater, and shadow theater, a world is created where imagination, courage, and vulnerability coexist.

Regie Dimitris Stamou • Puppen- und Bühnenbild und -bau Merlin Puppet Theatre • Konzept und Dramaturgie Merlin Puppet Theatre • Licht und Video Merlin Puppet Theatre • Spiel Demy Papada, Dimitris Stamou

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCENETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kunstministerien der Länder.

Hinweis: Das Stück enthält Szenen, die Krieg und Flucht thematisieren. Für Kinder, die selbst Krieg oder Flucht erlebt haben, kann diese Szene belastend sein. Wir empfehlen, dass Eltern oder Begleitpersonen das Stück gemeinsam mit den Kindern besuchen und bei Bedarf darüber sprechen.

Please note: The play contains scenes dealing with war and displacement. For children who have experienced war or displacement themselves, these scenes may be distressing. We recommend that parents or carers attend the performance with their children and discuss it with them if necessary.

Dauer: 50 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Saal (Große Bühne)
Sprache: Ohne Lautsprache / Without words

Das Festival wird unterstützt durch:

Oh No Noh

2026-04-09T13:53:25+02:00
Foto: Nikolas Kammerer

Eintritt frei | Kein Kartenverkauf

Hinter das Verborgene blicken, aus dem Alltag ein Orchester formen.

All dies gehört zu Ziel, Sinn und Charakter von „Oh No Noh“, dem Projekt des Leipzigers, Gitarristen, Roboterprogrammierers, Magnetbandzerknitterers und Komponisten Markus Rom. Immer auf der Suche nach neuen Wegen der musikalischen Klangerzeugung verwischt er mit seinem Soloprojekt bereits seit mehreren Jahren die Grenzen zwischen LoFi, Indietronica, Postrock, Kraut und Pop. Sein Hauptinstrumentarium hierfür: E-Gitarre, Midi-Roboter, Tapes, Samples.

A concert with guitar, Synth – and robots! Always on the lookout for new ways of creating music, Markus Rom alias Oh No No has been blurring the boundaries between lo-fi, indietronica, post-rock, krautrock and pop with his solo project for several years now.

Dauer: 75 Minuten
Ort: Datsche, Karl-Schmidt-Straße 43
Sprache: Ohne Lautsprache / Without words

Das Festival wird unterstützt durch:

Guten Morgen, du Schöne

2026-04-09T13:54:57+02:00
Foto: Puppentheater Halle

Das Puppentheater Halle befragt mit seiner neuen Arbeit (Premiere: 24.04.2026) Maxie Wanders Kultbuch neu.

Was bedeutet Heimat – und wer macht sie zu einem Ort der Geborgenheit? Lange waren es Frauen, die sie gestalteten: die „Daheimgebliebenen“, die „Heimchen am Herd“. Ein Bild, das bis heute nachwirkt. In der DDR war Gleichberechtigung gesetzlich verankert – doch bedeutete Vollbeschäftigung oft auch eine zweite Schicht zu Hause. Maxie Wander gab 1977 ostdeutschen Frauen eine Stimme. 50 Jahre später greift Regisseurin Claudia Luise Bose den Stoff neu auf und fragt: Wie geht es der Hälfte der Menschheit heute?

In 1977, Maxie Wander gave East German women a voice in Good Morning, Beautiful. Fifty years later, director Claudia Luise Bose revisits the material, asking: How is the „other half of humanity“ today?

Regie Claudia Luise Bose • Bühne und Kostüme Angela Baumgart • Dramaturgie Christoph Werner • Musik Marlena Kreßin • Regieassistenz Caroline Hain • Puppenbau Louise Nowitzki • Kostüm (Puppen) Sibylle Mittag • Requisite Verena Brink • Ausstattungsassistenz Ella Burkhard • Spiel Ines Heinrich-Frank, Luise Friederike Hennig und Franziska Rattay

Dauer: 100 Minuten
Ort: Puppentheater, Saal (Große Bühne)
Sprache: Deutsch / German

Das Festival wird unterstützt durch:

Return of the Swamp

2026-04-09T11:52:28+02:00
Foto: Puppetmastaz

Zum Festivalabschluss präsentieren die legendären Berliner Puppetmastaz – eine Hip-Hop-Crew aus Handpuppen – ihr neues Album live und sorgen für ein fantastisches Finale.

Den Festivalabschluss übernehmen die Puppetmastaz – die legendäre Berliner Hip-Hop-Formation, die seit den 1990er Jahren ausschließlich aus Handpuppen besteht. Auf der Bühne rappen Maulwürfe, Vögel und andere Kreaturen mit großer Ernsthaftigkeit über die wichtigen Dinge des Lebens. Ihr neues Album stellen sie bei uns erstmals live vor. Zwischen Konzert, Puppenspiel und anarchischem Humor wird klar: Hip-Hop kann vieles sein. Zum Beispiel ein fantastisches Finale für ein Figurentheaterfestival.

The Puppetmastaz close the festival: the legendary Berlin hip-hop crew made entirely of hand puppets. Moles, birds and other creatures rap about life’s big questions. They present their brand-new album live for the first time! A wild and joyful finale for the festival.

Dauer: 90 Minuten
Ort: Puppentheater Magdeburg, Saal (Große Bühne)
Sprache: Englisch / English

Das Festival wird unterstützt durch:

Die Spielzeit wird unterstützt durch:
Nach oben