Ein neues Kapitel

Bereits seit 2012 gibt die villa p. auf 650 Quadratmetern Einblick in die Geschichte und Vielfalt des Figurentheaters – mit mehr als 1.200 Puppen, Figuren und Objekten aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturen. Und noch mehr Figuren sind im Fundus des Puppentheaters aufbewahrt. 

Jetzt beginnt ein neues Kapitel: Die Sammlung kommt in Bewegung!

Aus der Dauerausstellung wird ein offener Ort zwischen Kunst, Theater, Forschung und Stadt – ein Ort, an dem die Sammlung nicht nur betrachtet, sondern befragt, benutzt, erforscht und weitererzählt wird. Im Fokus steht dabei eine Frage: Warum schaffen Menschen Abbilder von sich? 

Puppen, Masken, Figuren und Objekte begleiten Menschen seit Jahrtausenden. Sie sind Zeugen ihrer Zeit. Im Abbild begegnen wir uns selbst – und dem anderen.

Das Bauen und Spielen von Puppen steht im Zentrum unserer Tätigkeit als Städtisches Ensemblepuppentheater – und ist die Grundlage der Figurensammlung.

Die villa p. wird im Zuge der Entwicklung des Puppentheaters zum Zentrum für europäische Puppenspielkunst – quartier p. zu Museum, Bühne, Werkstatt und Forschungsort zugleich. Historische Figuren treffen auf zeitgenössische Kunst, neue Technologien und die Fragen unserer Gegenwart. Puppenspieler*innen und Puppenbauer*innen geben Einblicke in ihr Handwerk. Künstler*innen bringen die Sammlung ins Spiel. Wissenschaftler*innen stellen neue Fragen an sie. Kinder, Jugendliche und Erwachsene können entdecken, untersuchen, bauen, ausprobieren und mitspielen.

Gemeinsam mit dem Berliner Büro für urbane und museale Szenografie chezweitz ist ein Konzept entstanden, das 2026 durch den Betriebsausschuss des Puppentheaters bestätigt wurde und ab 2027 kontinuierlich umgesetzt werden soll.

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Sponsoren
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