Sein oder Nichtsein
von Nick Whitby nach dem Film »To Be or Not To Be« von Ernst Lubitsch, Drehbuch Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel
Im Jahr 1940 ist das Polski-Theater in Warschau zerstört. Weil ein Doppelagent viele Adressen von Warschauer Widerstandskämpfer*innen an die Gestapo weiterzugeben droht, setzt das Theaterensemble eine komplizierte Scharade in Gang, um das belastende Material zu erbeuten. Dabei werden Bärtchen angeklebt und wieder abgerissen, begegnen echte Agenten falschen Nazis und echte Nazis falschen Agenten. Die Geschichte über die Kraft der Kunst in düsteren Zeiten nach Ernst Lubitschs Filmklassiker wird mit rasant agierenden Handpuppen komisch und ernst zugleich in Szene gesetzt.
Leichte Sprache
Im Jahr 1940 zerstört man das Polski-Theater in Warschau.
Die Schauspieler und Schauspielerinnen wollen Menschen schützen.
Diese Menschen gehören zum Widerstand.
Der Plan der Schauspieler
Die Schauspieler und Schauspielerinnen denken sich einen Plan aus.
Der Plan ist verrückt.
Sie verkleiden sich und spielen Rollen.
Das Theaterstück
Das Stück zeigt viele lustige Situationen.
Es gibt auch spannende Momente.
Das Stück zeigt, wie Kunst Mut macht.
Kunst hilft auch in schweren Zeiten.
Regie Tilla Kratochwil • Bühne und Kostüme Christiane Hercher • Puppen Jana Skroblin • Musikalische Leitung Marysia Jadziewicz • Dramaturgie Miriam Locker • Theaterpädagogik Nadine Tiedge • Spiel Florian Kräuter, Leonhard Schubert, Anna Wiesemeier, Freda Winter