Nachbarn
nach dem Buch »Le voisin« von Walid Serageldine
Zwei Gärten grenzen aneinander, getrennt von einem Zaun. In dem einen umsorgt das feine Nashorn seine Pflanzen, herrlich. Trööööt! Peng! Die Elefantenfamilie nebenan feiert genau jetzt ein lustiges Fest und schmeißt den Grill an. So beginnt eine Kette von Ereignissen, die bald eskalieren, denn: Jede Handlung auf der einen Seite hat einen Effekt auf die andere Seite.
Eine Inszenierung für die Allerkleinsten, die immer beide Seiten der Medaille zeigt. Fein animierte Figuren stellen ohne Lautsprache eine Frage, die alle angeht: Endet meine persönliche Freiheit am Gartenzaun?
Leichte Sprache
Es gibt zwei Gärten.
Die Gärten sind durch einen Zaun getrennt.
Im ersten Garten lebt ein Nashorn.
Das Nashorn kümmert sich um seine Pflanzen.
Der Garten ist sehr schön.
Im zweiten Garten lebt eine Familie von Elefanten.
Die Elefanten feiern ein Fest.
Sie machen ein großes Grillen.
Sie haben viel Spaß.
Was passiert
Was im ersten Garten passiert, wirkt auf den zweiten Garten.
Was im zweiten Garten passiert, wirkt auf den ersten Garten.
Die Geschichte ist für kleine Kinder.
Sie zeigt, was in beiden Gärten passiert.
Die Figuren sprechen nicht.
Sie stellen eine wichtige Frage.
Die Frage ist:
Hört meine Freiheit am Zaun auf?
Regie Leonhard Schubert • Bühne Florian Kräuter • Puppen Barbara und Günter Weinhold • Dramaturgie Sofie Neu • Theaterpädagogik Marlen Geisler • Spiel Paul Hentze, Svea Schiedung, Jana Weichelt, Anna Wiesemeiser