Josef Schaf will auch einen Menschen
nach dem Kinderbuch von Kirsten Boie in einer Fassung von Miriam Locker
Alle in der Klasse haben einen, nur er nicht und das ist echt nicht fair! So geht Josef Schaf seinen Eltern gehörig auf die Nerven. Er will auch endlich einen eigenen kleinen Hausmenschen! Und dann blinzelt ihm eines Tages aus dem Geburtstagspaket Flocki entgegen, welcher Anzug und einen schicken Hut trägt und ausgesprochen höflich ist. Jetzt hat Josef Verantwortung und eine ganze Menge zu tun, er füttert seinen Flocki, macht den Käfig sauber und geht mit ihm spazieren. Doch dann geschieht etwas, womit Josef nicht gerechnet hätte.
Eine simple und doch umwerfende Idee: Die Tiere haben das Sagen, die Menschen leben in Käfigen und haben nur ab und zu Freigang. Mit “Josef Schaf will auch einen Menschen” hat Kirsten Boie ein Kinderbuch geschrieben, das witzig und hintergründig ist und im Puppentheater erstmals auf einer Theaterbühne zu erleben ist.
Leichte Sprache
Josef Schaf ist ein Schaf.
Er will einen eigenen Menschen haben.
Alle Kinder in seiner Klasse haben einen Menschen.
Nur Josef hat keinen Menschen.
Zum Geburtstag bekommt Josef Flocki.
Flocki ist ein kleiner Mensch.
Josef kümmert sich um Flocki.
Er gibt ihm Essen.
Er macht den Käfig sauber und geht mit ihm spazieren.
In dieser Welt sind die Tiere die Chefs.
Die Menschen leben in Käfigen.
Die Geschichte ist lustig.
Sie stellt eine Frage.
Wie wäre die Welt, wenn alles anders wäre?
Regie Hans Jochen Menzel • Ausstattung Udo Schneeweiß • Puppen Peter Lutz, Udo Schneeweiß • Dramaturgie Miriam Locker • Theaterpädagogik Nadine Tiedge • Spiel Paul Hentze, Svea Schiedung