Marleni – Preußische Diven blond wie Stahl

von Thea Dorn für Menschen ab 16

REGIE/BÜHNE Frank A. Engel PUPPEN Kattrin Michel BÜHNE/PUPPEN/KOSTÜME Kerstin Schmidt PERCUSSION/GERÄUSCHE Daniel Szwillus SOUND Nis Søgaard DRAMATURGIE Tim Sandweg SPIEL Margit Hallmann, Claudia Luise Bose
Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, die Protagonistinnen dieser Inszenierung: Marlene Dietrich und Leni Riefenstahl. Die eine, der antifaschistische Engel; die andere, die braune Hexe. Die eine, “Amihure”, der die Nachkriegsdeutschen “Go home!” entgegenbrüllten, und die “andere, die Nazinutte”, die seit 1945 systematisch boykottiert wurde. Was geschieht, wenn Leni nächtens über den Balkon in Marlenes Pariser Wohnung einsteigt, um sie zu einem letzten und nun gemeinsamen Film zu überreden?

Ein gnadenloser Dialog über Schuld und Unschuld, über das Altern, die Unsterblichkeit und die Männer entbrennt, bis das vergangene Jahrhundert in dieser Abrechnung wieder gegenwärtig wird.

What happens when Leni Riefenstahl climbs over the balcony by night to get into Marlene Dietrich´s flat to convince her to shoot one last film together? A merciless dialogue about guilt and innocence, about aging, immortality, and men.
Marleni (c) Jesko Döring
… außerordentlich ausdrucksstark. Mit dem Doppelspiel, in dem das Schauspiel und das Puppenspiel ihre Plätze tauschen, die Schauspielerinnen sind die Kunstfiguren, die Puppen die menschlichen, ist es Regisseur Frank A. Engel gelungen, dem Schau- und Hörspiel von Thea Dorn eine wirklich neue Dimension zu geben.
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