Der Untertan

nach Heinrich Mann, Bühnenfassung: Astrid Griesbach für Menschen ab 16

REGIE Astrid Griesbach AUSSTATTUNG Stefanie Oberhoff PUPPENBAU Karin Tiefensee MUSIK Jürgen Kurz DRAMATURGIE Tim Sandweg SPIEL Gabriele Grauer, Freda Winter, Florian Kräuter, Lennart Morgenstern
Willkommen in der deutschen Seele!

Nach oben buckeln, nach unten treten. Diederich Heßling hat diese Lebensideologie perfektioniert. Gestählt durch Schule, Studium und Militär, installiert sich der hurraschreiende Zögling als nationalgesinnter Bürger und Papierfabrikkapitalist in seiner Heimat, wütet im Gerichtssaal genauso wie im Stadtrat, macht seine Konkurrenten platt, wechselt die Ansichten, Freunde und Parteien, wie es ihm nützt, und baut seinem Idol, dem Kaiser ein ewiges Denkmal.

Die große Diederich Heßling-Show: Bunt, wild und in kraftvollen Farben, mit Moritaten, Klopapier und Puppenköpfen durchwandern vier Buffone, Gestalten aus der Teufelsküche, den Jahrhundertroman auf der Suche nach dem Prototypen des Untertanenwesens.

 The weak baby Diederich Heßling should become the ideal citizen. Under the influence of four buffoons he learns faster as his teacher expected. His device: To bow low to the higher class, kick the downer class – and to be a faithful subject to every ruler.
Was das Einrichten im System, egal in welcher Zeit, auslösen kann, wird an diesem Abend eindrucksvoll, aber vor allem auch mit viel Sinn für Komik durchgespielt.
Volksstimme
… keine Romanadaption, sondern eine äußerst verknappte und damit besonders prägnante Spielfassung, die vor allem eins herstellt: eine bedrohliche Atmosphäre.

Pädagogik

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